K-AXFLUX-H2

Im Projekt "Kryogenes Wasserstoff-Kühlsystem für ein neuartiges E-Antriebssystem für Air-Mobility-Anwendungen" (K-AXFLUX-H2) wird im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks von Prof. Dr.-Ing. André Baeten von der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Technischen Hochschule Augsburg in Kooperation mit der Universität Augsburg ein kryogenes Wasserstoff-Kühlsystem für ein neuartiges E-Antriebssystem für Air-Mobility-Anwendungen entwickelt.

01.01.2021 - 31.12.2027
Bild: KI-generiert

Eisgekühlt mit Wasserstoff: Elektromotoren der Zukunft

Motivation

Nachhaltiges Fliegen soll mittels eines brennstoffzellengetriebenen Axialfluss-Motors möglich werden. Wasserstoff ist als Energieträger ein essentieller Teil der Lösung für die Mobilität der Zukunft.

Brennstoffzellen-Antrieb

  • Emissionsfrei und
  • hohe Energiedichte von LH2

Axialfluss-Motor

  • Sehr hoher elektrischer Wirkungsgrad (ca. 97%)
  • Sehr hohe Überlasten möglich
  • Aufbau des Motors ideal für innere Kühlung

 Warum Wasserstoffkühlung?

  • Hohe Wärmeaufnahmekapazität und große T-Differenz; LH2: 20 [K] / -253°[C] –
  • Direkte Kühlung in den Wicklungen durch Hohlleite

Ziele

  • KI-gestützte Regelung von komplexen Antriebssystemen
  • Virtuelles Testen von H2-Komponenten im Antriebsstrang
  • Erhebliche Reduzierung der thermischen Verluste im Antriebsstrang durch Ausnutzung der Wärmekapazität von tiefkaltem Wasserstoff

Im Rahmen des Förderprojektes K-AXFLUX-H2 werden Auslegungsmethodiken entwickelt, die dazu beitragen, die sehr hohen Kosten für die Auslegung und Fertigung von Antriebstechnologien auf Wasserstoffbasis erheblich zu reduzieren.

Aktuelle Forschungsergebnisse 

  • 2022 wurde die Kühlsystemfunktionalität mittels einer CFD Simulation nachgewiesen.
  • 2023 konnte mit dem Aufbau eines virtuellen Zwillings mit Model Based Systems Engineering (MBSE) begonnen werden, der als Basis für die Realtests herangezogen wurde.
  • 2024 wurden die ersten H2-Realtests erfolgreich durchgeführt, die Erkenntnisse flossen in die Konzeption weiterer Demonstratoren.
  • 2025 fand der Aufbau verschiedener Teildemonstratoren in Realgröße zum Nachweis der Systemintegrität statt.

Partner

Beteiligte Unternehmen und Forschungseinrichtungen:

  • Universität Augsburg

Kontakt

Professoren

Maschinenbau und Verfahrenstechnik