„Mehr Wirkung. Weniger Hype – Fortschritt, der in der Produktion ankommt“

TddP – Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit
Der produzierende Mittelstand steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Die digitale Transformation verändert Prozesse, Produkte und Geschäftsmodelle grundlegend – gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Resilienz. Mit knapp 150 Teilnehmenden aus Forschung und Praxis hat sich der Tag der digitalisierten Produktion (TddP) der Technischen Hochschule Augsburg (THA) dieses Jahr in der nunmehr dritten Auflage in der Region Bayerisch-Schwaben zur Plattform für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit zur vernetzten, flexiblen und sicheren Produktion sowie auch für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entwickelt. Initiiert wurde das Forum 2024 vom KI-Produktionsnetzwerk der Technischen Hochschule Augsburg.
„Was es jetzt braucht, ist mehr Wirkung und weniger Hype und vor allem Fortschritt, der in der Produktion ankommt. Künstliche Intelligenz und Digitalisierung sind zentrale Wettbewerbsfaktoren und stellen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Regionale Innovationsnetzwerke wie der Tag der digitalisierten Produktion der Technischen Hochschule Augsburg tragen dazu bei, im engen Austausch zwischen Forschung und Praxis innovative Lösungen zu diskutieren und gemeinsam zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Frank Danzinger, Vizepräsident für Technologie und Forschung der Technischen Hochschule Augsburg (THA).
Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Fragen
Welche KI-basierten Anwendungen und digitalen Lösungen passen zu unserem Betrieb? Wie können wir effizientere Prozesse umsetzen, um im Wettbewerb zu bestehen? Wo könnten wir unsere Idee mal in einer Testumgebung ausprobieren? Geht Ressourcenschutz auch günstig? Der TddP ermöglicht hierzu Raum für den fachlichen Austausch zwischen Forschung, Industrie und Handwerk. Ziel ist, dass Unternehmen konkrete Ideen für die Umsetzung in ihren Betrieb mitnehmen können. Das Programm gestalteten die Teilnehmenden aus Praxis und Forschung aktiv mit und brachten ihre Fragestellungen ein.
Neue Perspektiven zur Zukunft der Produktion
In zwei Impulsforen gaben Expertinnen und Experten aus Forschung und Industrie zu zentralen Themen der digitalisierten Produktion prägnante Fünf-Minuten-Impulse, die sie im Anschluss gemeinsam mit den Teilnehmenden in kleinen Gruppen an moderierten Thementischen vertieften. Zwei inspirierende Keynotes von Kooperationspartnern der THA eröffneten neue Perspektiven auf die Zukunft der Produktion und gaben wertvolle Anstöße für eine erfolgreiche Gestaltung der industriellen Transformation. Die THA informierte auch über Kooperationsmöglichkeiten – vom klassischen Kooperationsprojekt bis hin zu innovativen Testumgebungen in den Modellfabriken und Technologietransferzentren (TTZ) der THA und über Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige.
THA bietet kurze Wege zur KI-basierten Innovation
„Der TddP hat gezeigt, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor der Herausforderung stehen, ihre digitalen Fähigkeiten zu stärken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierzu bietet die Technische Hochschule Augsburg im KI-Produktionsnetzwerk kurze Wege zur Innovation. Die Unternehmen schildern uns ihre aktuelle betriebliche Fragestellung und wir entwickeln dafür gemeinsam eine passgenaue KI-Lösung – sei es physisch in produzierenden Anlagen und Infrastrukturen oder strategisch in das vorliegende Geschäftsmodell. Damit leisten die Forschenden im KI-Produktionsnetzwerk der Technischen Hochschule Augsburg in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen in der Region Bayerisch-Schwaben einen signifikanten Beitrag zur Transformation der bayerischen Wirtschaft. Unser Ziel dabei ist, die KI-Transformation aktiv mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Björn Häckel, Leiter des KI-Produktionsnetzwerks der THA.
KI-Produktionsnetzwerk der THA verfügt über passgenaue Forschungsinfrastruktur
Zur Entwicklung KI-basierter Innovationen hat die THA im Rahmen des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg, einem Verbund von zahlreichen KI-Kompetenzträgern im Großraum Augsburg, der im Rahmen der Hightech Agenda Plus des Freistaates Bayern gefördert wird, eine passgenaue Forschungsinfrastruktur auf- und ausgebaut. Dazu zählen auf KI und Digitalisierung spezialisierte Professorinnen und Professoren, die fächerübergreifend zusammenarbeiten, Institute, eigens entwickelte Modellfabriken – u.a. das Open Industrial Training Center (OITC) und das Recycling Atelier Augsburg – sowie fünf thematisch unterschiedlich ausgerichtete Technologietransferzentren der THA, verortet in Bayerisch-Schwaben.















