A2W

Aktive Fortbewegungsformen wie Gehen und Radfahren können dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren, körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren und die Lebensqualität zu verbessern. Bislang ist jedoch noch wenig darüber bekannt, unter welchen Bedingungen aktive Wege auch das psychische Wohlbefinden fördern und wie die jeweilige städtische Umgebung das Erleben während eines Weges beeinflusst.

01.07.2026 - 30.06.2029
Mann mit Helm, Anzug und Umhänge-Aktentasche fährt auf dem Fahrrad
Foto: Colourbox

Projektleitung

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Fina

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Antonia Finger

Partner

Universität Konstanz, Fach Sportwissenschaften
Projektleitung: Prof. Dr. phil. Martina Kanning
Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Merlin Radbruch

Förderung

Gefördert durch die DFG

Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen aktiver Fortbewegung auf das momentane affektive Erleben und das Stressempfinden von Pendelnde zu untersuchen. Dabei wird betrachtet, welche Rolle Umweltfaktoren wie Begrünung, Lärm, Wetter, Verkehrsinfrastruktur oder die Auslastung des öffentlichen Raums spielen. Der Forschungsbeitrag der Technischen Hochschule Augsburg liegt in der Methodenentwicklung zur Erfassung und räumlichen Analyse dieser Umweltmerkmale entlang der zurückgelegten Routen. Hierzu werden Umwelt-, Bewegungs- und Befragungsdaten miteinander verknüpft. Darüber hinaus wird untersucht, ob die Erfahrungen während alltäglicher Wege die Zufriedenheit mit dem gewählten Verkehrsmittel und dessen zukünftige Nutzung beeinflussen.

Das Forschungsprojekt wird in Kooperation zwischen der Technischen Hochschule Augsburg und der Universität Konstanz durchgeführt. Es baut auf dem Vorgängerprojekt AMbit - Active Mobility auf, in dem die Zusammenhänge zwischen der Gestaltung des Wohnumfelds, aktiver Mobilität, sozialer Teilhabe und psychischer Gesundheit untersucht wurden.