
Labor für Industrielle Sicherheit

Ziele
Das Labor Industrielle Sicherheit bildet eine vernetzte, industrielle Produktionsumgebung realitätsnah ab. Es ist Teil des Werkverbundes der hochschulweiten Modellfabrik OITC. Herzstück ist eine modulare Produktionsanlage mit Robotermontage, AGV und Hochregallager. Ein Manufacturing Execution System steuert und überwacht die Produktionsprozesse. Ergänzt wird das Labor durch einen Rechnerraum mit 20 Arbeitsplätzen. So können industrielle Automatisierung, IT und OT gemeinsam betrachtet und Sicherheitskonzepte praxisnah untersucht werden. Das Labor wird für Lehre, Forschung, Abschlussarbeiten, Workshops und den Transfer in die Wirtschaft eingesetzt. Durch den modularen Aufbau können mehrere Teams parallel an unterschiedlichen Fragestellungen arbeiten. Ein mobiles Automatisierungslabor ermöglicht die Durchführung von In-House Schulungen für bis zu 20 Teilnehmer im OT Safety/Security-Bereich.

Veranstaltungen
Forschung
Das Labor dient als Test- und Demonstrationsumgebung für Forschungsarbeiten im Bereich der industriellen Security und Safety. Dabei wird auch der praxisnahe Einsatz von KI-Systemen erprobt. Im Fokus stehen unter anderem die Absicherung vernetzter Produktionsanlagen, die sichere Kommunikation zwischen IT- und OT-Systemen, Fernwartung, Anomalieerkennung sowie die Auswirkungen von Cyberangriffen auf industrielle Prozesse. Die kontrollierte Laborumgebung ermöglicht Experimente, die in realen Produktionsanlagen aus Sicherheits- und Verfügbarkeitsgründen nicht durchgeführt werden können.
Lehre
In der Lehre verbindet das Labor theoretische Sicherheitskonzepte mit industrieller Praxis. Studierende arbeiten an realen Automatisierungs- und Steuerungskomponenten und beschäftigen sich beispielsweise mit Netzwerksicherheit, digitaler Forensik, Incident Response, Secure Coding sowie Safety- und Security-Konzepten für Produktionsanlagen.
Transfer
Für Unternehmen und Prüforganisationen bietet das Labor eine praxisnahe Umgebung für Workshops, Demonstrationen, Machbarkeitsuntersuchungen sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen können hier Lösungen für die sichere Digitalisierung und Vernetzung von Produktionsanlagen demonstrieren und erproben.
Praxisorientierte Weiterbildungen und Schulungen ermöglichen es zudem, Fach- und Führungskräfte für aktuelle Herausforderungen der industriellen Security und Safety zu qualifizieren und Sicherheitskonzepte direkt an realitätsnahen Produktionssystemen anzuwenden.
Ausstattung
Produktions- und Automatisierungstechnik
- modulare cyber-physische Produktionsumgebung mit Industrieroboter
- Ausschließlich Industrial Grade Automatisierungskomponenten mit entsprechender Sicherheitstechnik
- fahrerloses Transportsystem
- Digitaler Zwilling
- Produktionssteuerung und -überwachung
- Kollaborativer Roboter mit KI-Applikation
- Mobiles Automatisierungslabor für bis zu 20 Teilnehmer
IT- und Security-Infrastruktur
- Rechner-/Seminarraum mit 20 Plätzen
- Umgebung für Netzwerksicherheitsversuche
- Test- und Entwicklungsumgebungen für Software der Industrieanlage
- PC- und Serversysteme mit leistungsstarker Rechenleistung zur Nutzung und Entwicklung eigener KI Applikationen
Optional:
- OITC
- KI-PNW
- Workshops und Weiterbildungsangebote für Unternehmen
- Schulungen zur Industrial Security
- Demonstrationen im Rahmen von Hochschulveranstaltungen
- Projekt- und Abschlussarbeitspräsentationen
- Austausch- und Transferveranstaltungen mit Industriepartnern
Projekte
Weitere Details folgen in Kürze.