Interaktive Medien (B.A./B.Sc.)

Der interdisziplinäre Studiengang verbindet Design und Informatik. Schwerpunkte sind Interfacedesign, Softwareentwicklung, Sound-/Motiondesign sowie Animation und Gamedesign.

degreeProgram.faculty

Gestaltung

degreeProgram.degree

Bachelor of Arts / Bachelor of Science

degreeProgram.studyFormat

Vollzeit

degreeProgram.language

Deutsch

degreeProgram.studyStart

Wintersemester

degreeProgram.standardStudyPeriod

degreeProgram.semester

degreeProgram.admission

Eignungstest

Gestaltung und Technik für die Berufe der Zukunft

In Zeiten großer gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche verändert sich die Zukunft der Arbeit, des Zusammenlebens, der Mobilität und der Kommunikation. Ob im Web, im Internet der Dinge, in virtuellen Realitäten oder in einer Industrie 4.0: Medien und Technologien begegnen uns im Zuge der Digitalisierung unserer Umwelt auf vielfältige Art und Weise.

In unseren renommierten Studiengang bereiten wir junge Menschen, die Lust am Gestalten und technischen Handwerk haben, in idealer Weise darauf vor. Den Studierenden werden design- und medienspezifische Kompetenzen sowie grundlegende Arbeits- und Verfahrensweisen vermittelt. In zahlreichen Seminar- und Projektarbeiten üben die Studierenden, ihr Fachwissen in der Praxis anzuwenden. Der einzigartige interdisziplinäre Ansatz der Fakultät für Gestaltung und der Fakultät für Informatik garantiert dabei eine fundierte Ausbildung in den Bereichen Gestaltung und Medieninformatik.

Viele Zukunftsthemen erfordern ein hohes Maß an sowohl technischer als auch gestalterischer Kompetenz. Um dies zu garantieren, arbeiten zwei Fakultäten, die Fakultät für Gestaltung und die Fakultät für Informatik, sehr eng und interdisziplinär zusammen und haben maßgeschneiderte Lehrveranstaltungen für diesen Studiengang entwickelt.

Den Studierenden werden neben grundlegenden design- und medientechnischen Kompetenzen wichtige weitere Fähigkeiten wie z.B. Präsentieren, Projektmanagement und wissenschaftliches Arbeiten vermittelt. In zahlreichen Seminar- und Projektarbeiten üben die Studierenden, ihr Fachwissen in der Praxis anzuwenden.

Profil der Bewerber

Der Studiengang richtet sich an kreative und neugierige Menschen, die Gestaltung und Technik miteinander verbinden möchten. Voraussetzungen sind konzeptionelle und gestalterische Fähigkeiten, Interesse an digitalen Technologien, analytisches und logisches Denkvermögen sowie Freude an Kommunikation und Teamarbeit.

Vorkenntnisse in Softwareentwicklung oder Programmierung sind nicht erforderlich – die notwendigen Grundlagen werden im Studium vermittelt. Entscheidend ist die Offenheit, sich sowohl gestalterisch als auch technisch weiterzuentwickeln.

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Studieninhalte

Die ersten zwei Semester umfassen eine eine solide Grundlagenausbildung in den Bereichen Gestaltung und Informatik.

Im dritten und vierten Semester kann, je nach Neigung und Wunsch, der Studienschwerpunkt auf Module der Gestaltung oder der Informatik gelegt werden. Es kann aus unterschiedlichen Spezialisierungen gewählt werden:

  • 2D/3D-Animation
  • Audiovisuelles Gestalten
  • Gamedesign
  • Interaktionsdesign
  • Interfacedesign
  • Physical Computing
  • Physical Interfaces
  • Spieleprogrammierung
  • Web- und App Programmierung

Im fünften Semester wird wahlweise ein Praxis- oder ein Auslandssemester absolviert.

Den Höhepunkt bildet ein großes Teamprojekt im sechsten Semester, in dem die Studierenden weitgehend in eigener Regie eine umfangreiche Themenstellung aus dem Bereich der Interaktiven Medien bearbeiten.

Im siebten Semester wird das Studium mit der Anfertigung eines Bachelorprojekts und einer schriftlich verfassten Bachelorarbeit zum Abschluss gebracht. Ergänzend zur Bachelorarbeit werden gezielt berufsvorbereitende theoretische Kenntnisse vermittelt. Je nach Schwerpunkt wird nach Vollendung des Studiums der akademische Grad eines „Bachelor of Arts“ (B. A.) oder eines „Bachelor of Science“ (B. Sc.) erlangt.

Studienverlauf

Interaktive Medien (B.A.) SPO 2018. Stand 10. Mai 2024.
Semester / CP x0        10         20         30  Summe
1

Grundlagen visueller Gestaltung 

(8 CP)

Grundlagen dreidimensionaler Gestaltung

(8 CP)

Grundlagen Informatik

(8 CP)

Grundlagen Programmierung

(8 CP)

32 CP
2

Grundlagen interaktiver Gestaltung

(8 CP)

Grundlagen audiovisueller Gestaltung

(8 CP)

Grundlagen Web-Technologien

(8 CP)

Grundlagen Software-Entwicklung

(8 CP)

32 CP
 Wahl des Studienschwerpunkt Gestaltung 
3

Wahplichtmodule (Mensch und Maschine) *

(8 CP)

Wahplichtmodule (Raum und Zeit) *

(8 CP)

Wahplichtmodule (Informatik) *

(8 CP)

Theorie digitaler

Medien *

(8 CP)

Sprache

(4 CP)

 30 CP
4

Wahplichtmodule (Mensch und Maschine) *

(8 CP)

Wahplichtmodule (Raum und Zeit) *

(8 CP)

Wahplichtmodule (Informatik) *

(8 CP)

30 CP
   
5

Praktische Tätigkeit oder Auslandsstudium *

(20 CP)

Praxisseminar 

(2 CP)

Workshops

(6 CP)

 28 CP
6

Teamprojekt

(20 CP)

UX-Design

(5 CP)

Projektdurchführung

(5 CP)

 30 CP
7

Bachelorarbeit *

(10 CP)

Bachelorprojekt *

(8 CP)

Mensch und Gesellschaft

(5 CP)

Kunde und Markt

(5 CP)

 28 CP
  210 CP

x CP = Credit Points

* Spezialisierung: Gestaltung (B.A) oder Informatik (B.Sc)

Im dritten und vierten Semester kann der Studienschwerpunkt auf Module der Gestaltung

oder der Informatik gelegt werden. Es müssen sechs Module aus unterschiedlichen Spezialisierungen gewählt werden:

- Mensch und Maschine (Interfacedesign, Interaktionsdesign oder Physical Interfaces)

- Raum und Zeit (2D/3D-Animation, Audiovisuelles Gestalten oder Gamedesign)

- Informatik (Datenmanagement, Web-Programmierung, App-Entwicklung, Netzwerke und Verteilte Systeme, Spieleprogrammierung, Physical Computing oder Computergrafik)

Bewerbungsverfahren

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online über das Bewerbungsportal der Hochschule Augsburg. Allgemeine Information zur Online-Bewerbung finden Sie unter folgenden Links:

Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Bachelor-Studiengang Interaktive Medien sind:

  • Fachhochschulreife
  • Bestehen der Eignungsfeststellungsprüfung

Bewerbung und Zulassung

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endet am 24. Juni 2026

Bewerbungsmappe und Unterlagen

Ihre Online-Bewerbung muss bis spätestens zum 24. Juni, 23:59 Uhr, über das Bewerbungsportal der Technischen Hochschule Augsburg eingereicht worden sein.

Zur Bewerbung kann zusätzlich ein Portfolio mit eigenen gestalterischen Arbeiten (z.B. Skizzen, Zeichnungen, Screenshots eigener Filme, Spiele, usw.) hochgeladen werden. Erstellen Sie hierfür eine PDF-Datei mit der Benennung „Nachname_Vorname_Portfolio_2026.pdf“, die Dateigröße sollte nach Möglichkeit 30 MB nicht überschreiten. Das Portfolio ist freiwillig, kann aber Ihre Bewerbung stärken.

Bewerberinnen und Bewerber, die die Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums an der Technischen Hochschule Augsburg erfüllen, erhalten eine Einladung zur Eignungsfeststellungsprüfung

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1. Juli 2026

Campus am Roten Tor

Eignungsfeststellungsprüfung

Die Einladung erfolgt nach Bewerbung über das Bewerbungsportal der Technischen Hochschule Augsburg. Sie erhalten die Benachrichtigung nach Bewerbungsschluss (24.06.2026). Die Eignungsfeststellungsprüfung gibt Ihnen die Möglichkeit, sich und Ihre Interessen persönlich vorzustellen.

Mit der Einladung erhalten Sie eine Gestaltungsaufgabe, die Sie zu Hause bearbeiten. Das Ergebnis bringen Sie zum Termin vor Ort mit und präsentieren es im Rahmen des Interviews.

Der Ablauf am Prüfungstag:

  1. Logiktest
  2. Präsentation der Gestaltungsaufgabe und Interview (20 min.) mit Lehrenden aus Informatik und Gestaltung

Im Logiktest wird Ihre Fähigkeit zum logischen Denken überprüft. Im persönlichen Interview geht es um Ihre Interessen und Vorkenntnisse im Bereich Interaktive Medien.

Projekte, News & Events

FAQs

Nein, die Entscheidung über deine Eignung ist nicht an feste Notenvorgaben gekoppelt. Die Aufnahmekommission entscheidet in Gesamtschau des fachlichen wie kreativen Potenzials von Bewerbenden. 

Eine der Qualifikationsvoraussetzungen für die Zulassung zum Bewerbungsverfahren ist die Fachhochschulreife. Diese ist durch das Fachabitur Wirtschaft gegeben.
Umfassende Informationen bezüglich der Fachhochschulreife findest du auf der Seite der Bayrischen Staatsregierung.
 

Um einen Eindruck von Umfang und Charakter der im Rahmen der Eignungsprüfung zu erwartenden Aufgaben zu geben, sind hier zwei Beispiele.

(Hinweis: Wir geben keinerlei Kommentare oder individuelle Korrekturen zu den Beispielaufgaben.)

Die Wahl der BOS-Fachrichtung bleibt dir überlassen. Allerdings könnte sich eine technische Orientierung von Vorteil erweisen.

Sie können einen Antrag auf Nachprüfung an die Prüfungskommission stellen. Dieser Antrag wird aber nur gewährt, wenn Sie triftige Gründe vorbringen, die Sie nicht selbst zu verantworten haben, und diese auch belegen können. 

Ja, das ist möglich. In der Aufnahmeprüfung weist du die Eignung zum Studium nach. Die bestandene Eignungsprüfung hat mindestens 24 Monate Gültigkeit.

Grundsätzlich setzt die Immatrikulation das Bestehen der für den Studiengang vorgesehenen Eignungsprüfung voraus, auch dann, wenn du bereits an einer anderen Hochschule / Uni studierst. Die Prüfung umfasst einen für den Studiengang spezifischen Informatik- und Gestaltungsteil sowie ein persönliches Gespräch. Wir setzen nicht voraus, dass bereits fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten vorhanden sind, erwarten jedoch eine gewisse Begabung und Interesse an Technik und Gestaltung.

Mit Einschränkung ist dies möglich. Es kommt darauf an, welche bereits erbrachten Studienleistungen Ihnen anerkannt werden (z.B. erfolgreich besuchte Grundlagenfächer der Informatik, Mathematik oder aus dem Bereich Gestaltung). Erfahrungsgemäß ist es allerdings so, dass Quereinsteigern noch Grundlagen entweder aus dem Bereich Gestaltung oder Informatik fehlen. Es kann also sein, dass Sie direkt Informatikfächer höherer Semester belegen können, jedoch auch Gestaltungsfächer der Semester 1 und 2 besuchen müssen.

Das hängt davon ab, was du bereits extern studiert hast. In der Regel ist es allerdings so, dass ein Einstieg bis einschließlich zum 4. Fachsemester leichter machbar ist, als ein Einstieg in ein höheres Semester.

Du kannst dir ggf. erworbene Leistungspunkte aus Grundlagenfächer der Gebiete Gestaltung und Informatik anrechnen lassen. Es obliegt jedoch der Prüfungskommission zu entscheiden, ob Ihnen eine extern erbrachte Leistung für das Studium an der Hochschule Augsburg angerechnet werden kann — d.h., Sie müssen die Anerkennung bei der zuständigen Prüfungskommission beantragen, die dann in jedem Einzelfall entscheidet. Dies kann allerdings erst nach Ihrer Immatrikulation im Studiengang “Interaktive Medien” erfolgen.

Damit musst du rechnen. Wenn du beispielsweise bislang einen Gestaltungsstudiengang besucht, jedoch noch keine einschlägigen Informatikveranstaltungen gehört hast. In diesem Fall musst du noch Grundlagenveranstaltungen der Informatik besuchen. Hast du dagegen bisher nur Informatikveranstaltungen besucht, so musst du Sie Grundlagen aus dem Bereich Gestaltung nachqualifizieren.

Empfehlenswert ist vorab ein persönlicher Besuch bei den für den Studiengang zuständigen Studienberatern. Formal richtest du ein entsprechendes Bewerbungsschreiben mit aussagekräftigen Unterlagen (Zwischenzeugnisse, Praktikumsnachweise, Seminarscheine, usw.) an die für den Studiengang Interaktive Medien zuständige Prüfungskommission. Du wirst dann ggf. zu einer Eignungsprüfung eingeladen und kannst bei erfolgreichem Bestehen in den Bachelorstudiengang eintreten.

Fachstudienberatung:

Prof. Dr. Markus Degen

Fakultät für Informatik

markus.degen@tha.de 

 

Ausländische Studienbewerber, die an der Hochschule Augsburg studieren möchten und einen akademischen Grad (Bachelor) erwerben wollen, müssen die Zeugnisse aus ihrem Heimatland von Uni-assist anerkennen lassen.
Uni-assist erstellt für Studieninteressierte eine Vorprüfungsdokumentation ihrer Hochschulzugangsberechtigung, d.h. Sie überprüft Ihre Zeugnisse und rechnet diese in das deutsche Notensystem um.

Der Ansprechpartner in organisatorischen Fragen ist die Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Augsburg.

Alle fremdsprachigen Unterlagen müssen in die deutsche Sprache übersetzt werden. Die Richtigkeit von Übersetzungen muss von einer vereidigten Übersetzerin oder einem vereidigten Übersetzer in deutscher Sprache oder von der deutschen diplomatischen bzw. konsularischen Vertretung im Ausland beglaubigt sein.