Erfolgreicher Auftakt der 24. CVA Summer School an der THA

Am 29.06.2025 ist die 24. CVA Summer School zur Raumfahrttechnologie an der Technischen Hochschule Augsburg (THA) gestartet. Über 26 Studierende und junge Fachkräfte aus ganz Europa nehmen bis zum 19.07.2025 an dem Programm teil, das sich der Nachwuchsförderung im Raumfahrtsektor in enger Zusammenarbeit mit Industrie, Forschung und städtischen Partnern widmet.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit der Stadt Augsburg, regionalen Partnern wie der MT Aerospace AG sowie internationalen Akteuren der Raumfahrt Gastgeberin dieses renommierten Nachwuchsprogramms zu sein und junge Talente auf dem Weg in die Raumfahrt von morgen zu fördern,“ sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der THA.

Die offizielle Eröffnungszeremonie fand im Rokokosaal der Regierung von Schwaben am 01.07.2025 in Augsburg statt.
11.07.2025
Gruppe von Personen bei einem Gruppenfoto
24. CVA Summer School: Die offizielle Eröffnungszeremonie fand im Rokokosaal der Regierung von Schwaben am 01.07.2025 in Augsburg statt. Bild: Daniel Martin - StudioCorner26

Die 24. CVA Summer School ist Teil des Bildungsprogramms der Community of Ariane Cities (CVA) – einem Zusammenschluss europäischer Städte, Hochschulen und Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die europäische Raumfahrt und den wissenschaftlichen Nachwuchs nachhaltig zu fördern.

Starker Start mit Teamgeist und Technologie

Zum Auftakt standen Teambuilding-Aktivitäten auf der Tagesordnung, bei denen sich die internationalen Teilnehmenden näher kennenlernen, gruppendynamische Prozesse verstehen und die Grundlage für das zentrale Projekt der Summer School legen konnten: die Konzeption einer wasserstoffbetriebenen Mondlandeeinheit („Lunar Lander“) mittels MBSE – einer modernen Methode des Digital Engineering.

Feierliche Eröffnung im Rokokosaal

Ein Höhepunkt der ersten Woche war die offizielle Eröffnungszeremonie im Rokokosaal der Regierung von Schwaben. Vortragende aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstrichen die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und gezielter Nachwuchsförderung für die moderne Raumfahrtindustrie. Ein Grußwort an die Teilnehmenden richteten:

  • Gaele Winters, Generaldirektor der CVA
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der THA
  • Dirk Lanuschny, Senior Vice President Launcher Programs der MT Aerospace AG
  • Jens-Holger Ziegler, Repräsentant für Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg
  • Prof. Dr.-Ing. André Baeten, Leiter des Technologietransferzentrums (TTZ) der THA in Gersthofen
  • Prof. Dr.-Ing. Ulrich Weigand, Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik der THA

Im Anschluss besuchten die Teilnehmenden die Forschungseinrichtungen der Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik im MRM-Gebäude (Material Resource Management), nahe dem Technologiezentrum Augsburg. Die Labore werden unter anderem vom TTZ Gersthofen genutzt, das über Expertise in den Bereichen Leichtbau und Wasserstofftechnologie verfügt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr.-Ing. André Baeten und Prof. Dr.-Ing. Neven Majić haben sich die Forschenden am TTZ Gersthofen zum Ziel gesetzt, digitale Innovationen im Leichtbau für wasserstoffbasierte Technologien zu entwickeln.

Wissenschaft trifft Praxis

Fachlich begleitet wird die Summer School durch eine Reihe hochkarätiger Fachvorträge – unter anderem von Vertreterinnen und Vertretern der ArianeGroup, der MT Aerospace AG, AVIO S.p.A. und BEBLUE Cryotech S.A.. Ergänzt wird das Programm durch Exkursionen zu führenden Unternehmen der Raumfahrtindustrie in der Region. Dazu zählen der Hauptsponsor MT Aerospace AG, die Rocket Factory Augsburg AG sowie ein Werk der Airbus Aerostructures GmbH (ehemals Premium AEROTEC).

Ausblick: Raketenstart und Konzeptpräsentationen

Ein praxisnahes Highlight erwartet die Teilnehmenden in der zweiten Woche: Ein Modellraketen-Workshop mit anschließendem Raketenstart am 16.07.2025 in Unterthürheim. Den Abschluss der dreiwöchigen 24. CVA Summer School bildet die Präsentation der „Lunar Lander“-Konzepte vor einer Fachjury aus Wissenschaft und Industrie.

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