Die sechs Grundsätze des THA_miteinanders
Im Rahmen von BYTHA - Build Your THA haben 40 Kolleginnen und Kollegen in mehreren Workshops gemeinsam die sechs Grundästze des THA_miteinanders erarbeitet. Sie geben darüber Auskunft, wie wir an der THA zusammenarbeiten und miteinander umgehen wollen.
Sonja Schön, Katrin Freitag, Katharina Lehnett, Kathrin Springinklee, Svea Schaufler und Lars Schöne stellen die Grundsätze stellvertretend für die Kolleginnen und Kollegen vor.
Grundsatz 1: Wir stehen für transparentes Handeln und Entscheiden
Das bedeutet:
Wir leben Transparenz als Grundhaltung, weil wir wissen, dass Offenheit Vertrauen schafft. Offene Kommunikation und nachvollziehbare Entscheidungen fördern Verständnis und Akzeptanz. So schaffen wir eine Kultur, in der Wissen geteilt und Zusammenarbeit gestärkt wird.
Do's and Don'ts
Do's
Ich begründe meine Entscheidungen und teile Informationen proaktiv.
Ich frage nach, wenn mir etwas unklar ist.
Ich dokumentiere und visualisiere Prozesse für andere.
Ich agiere in jeder Rolle authentisch und offen.
Don'ts
Ich halte Informationen zurück.
Ich erkläre mein Handeln nicht.
Ich nehme Unklarheiten einfach hin.
Ich verzichte auf Dokumentation.
Grundsatz 2: Wir übernehmen Verantwortung und treffen mutige Entscheidungen
Das bedeutet:
Wir übernehmen Verantwortung, mit Mut, Vertrauen und ohne Perfektionsanspruch. Wir trauen uns, Neues auszuprobieren, lernen aus Erfahrungen und gestalten aktiv. Dabei unterstützen und stärken wir uns gegenseitig. Gemeinsam rocken wir das THA-Leben!
Do's and Don'ts
Do's:
Ich übernehme Verantwortung und habe das große Ganze im Blick.
Wir helfen und stärken uns gegenseitig.
Ich handle proaktiv und denke in kontinuierlichen Verbesserungsprozessen.
Don'ts
Ich halte mich zurück, weil etwas nicht perfekt ist.
Ich will alles allein und vermeide Unterstützung.
Ich schiebe Themen ungeklärt weiter.
Grundsatz 3: Wir schaffen Räume für interdisziplinären Austausch
Das bedeutet:
Wir fördern bereichsübergreifenden Austausch und sind dabei offen, neugierig und unabhängig von Hierarchien. Wir gestalten unser Miteinander aktiv, informieren uns eigenständig und bringen unsere Perspektiven ein. So entstehen neue Ideen und echte Zusammenarbeit.
Do's and Don'ts
Do's
Wir suchen aktiv den Austausch mit Kolleg:innen anderer Bereiche.
Wir schaffen formale und informelle Formate für Begegnung. Beispiele: THA-Party, Mensa-Lunch, Coffee-Talks.
Don'ts
Wir bleiben nur in unserer eigenen Organisationseinheit.
Wir ignorieren Austauschmöglichkeiten.
Wir warten darauf, dass andere das Miteinander gestalten.
Grundsatz 4: Wir fokussieren uns auf Lösungen
Das bedeutet:
Wir begegnen Herausforderungen mit einer konstruktiven Grundhaltung. Wir suchen gemeinsam Wege zum Ziel und sehen Schwierigkeiten als Chance, etwas zu lernen oder besser zu machen.
Do's and Don'ts
Do's
Wir schlagen aktiv Alternativen vor.
Wir suchen den gemeinsamen Nenner.
Wir versuchen, die Ziele unseres Gegenübers zu verstehen
Don'ts
Wir meckern, statt Lösungen zu suchen.
Wir verweigern uns neuen Ideen.
Uns sind die Ziele anderer egal.
Grundsatz 5: Wir arbeiten verbindlich und zuverlässig
Das bedeutet:
Unsere Zusagen und Absprachen sind transparent und verbindlich. Zuständigkeiten sind klar geregelt und bekannt. Wir handeln eigenverantwortlich, nachvollziehbar und flexibel, wenn sich Rahmenbedingungen ändern.
Do's and Don'ts
Do's
Ich halte Zusagen und Regeln ein.
Ich halte Fristen ein und informiere rechtzeitig.
Ich handle proaktiv und benenne Fristen klar.
Ich informiere auch, wenn ich nicht direkt zuständig bin.
Ich reagiere flexibel auf Veränderungen oder Engpässe.
Don'ts
Ich reagiere gar nicht.
Ich bleibe passiv.
Ich überschreite meine Kompetenzen oder schiebe Verantwortung ab.
Ich halte mich nicht an Absprachen.
Ich übernehme keine Verantwortung für meinen Bereich.
Grundsatz 6: Wir reden miteinander statt übereinander
Das bedeutet:
Wir geben dem direkten Gespräch Raum, Zeit und Priorität. Wir kommunizieren offen, respektvoll und auf Augenhöhe, unabhängig von Hierarchie. Wir hören zu, geben Feedback und nehmen Kritik als Chance zur Weiterentwicklung.
Do's and Don'ts
Do's
Ich gebe anderen Raum, sich offen zu äußern, und respektiere ihre Sichtweise.
Ich informiere mich, bevor ich mir eine Meinung bilde oder sie weitergebe.
Ich höre aktiv und ohne Vorurteil zu.
Ich gehe vertraulich mit sensiblen Informationen um.
Don'ts
Ich trage Gerüchte oder Tratsch weiter.
Ich beteilige mich an negativen Informationsspielen.
Ich nehme Kritik persönlich und reagiere verletzt oder abwertend.
Ich verstärke negative Emotionen im Team.
Wie wurden die sechs Grundsätze erarbeitet?
Für THA_miteinander wurde auf konsequente Partizipation gesetzt: Die Teilnehmenden wurden nicht durch feste Gremien bestimmt, sondern direkt aus der Hochschule heraus nominiert. Kolleginnen und Kollegen konnten Personen vorschlagen, denen sie zutrauten, das Miteinander aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten. Die große Resonanz mit über 110 Beteiligten zeigt, wie wichtig dieses Thema für die gesamte THA ist. 40 Nomminierte wurden eingeladen, in zwei Panels die Grundsätze zu erarbeiten. Anschließend wurden die Ergebnisse in einem gemeinsamen Workshop zusammengeführt, gebündelt und zu den sechs Grundsätzen des THA_miteinanders verdichtet.
An THA_miteinander waren beteiligt
In loser Reihenfolge:
Ellen Cannich-Jung, Katharina Lehnert, Martina Königbauer, Sigrid Stolz, Katrin Freitag, Beate Lak, Philipp Schurk, Anita Engelhard, Christine Schwaegerl, Kathrin Springinklee, Antje Krumme, Emese Tömösvári, Lars Schöne, Markus Brand, Svea Schauffler, Michael Ziegler, Sonja Schön, Dominik Merli, Peter Tkotz, Stefanie Prüß, Sidonia Bonfert, Sarah Hatfield, Stefan Rohr, Michael Finkel, Alisa Kasle-Henke, Nikodemus Handschuh, Michael Rieder, Katharina Bucher, Constantin Wanninger, Janine Netzel, Carolin Palmer, Gabriele Hoksch, Julia Koch, Thomas Heinrich, Kai Bolten, Peter Cocron, Ines Krüger, Claudia Meitinger, Manfred Müller, Jana Görmer-Redding