
MAXIM – Lösungen zur Minimierung von Bekleidungsabfällen zum MAXIMalen Nutzen aller Akteure
Förderlaufzeit: 01.03.2026–31.08.2027
Projektbeschreibung
Ausgangslage
Bekleidungsabfälle entstehen entlang der gesamten textilen Wertschöpfungskette – von der Produktion über den Handel bis zum Konsum. Einer der wirksamsten Hebel dagegen ist, weniger und langlebiger zu konsumieren – das ist ökologisch geboten, bedeutet für Unternehmen im Textilsektor aber zugleich weniger Umsatz mit klassischen Neuverkäufen. Damit dieser Wandel wirtschaftlich tragfähig bleibt, braucht es neue Geschäftsmodelle und Innovationen, die nicht länger auf reines Mengenwachstum setzen.
Projektziele
Das Projektteam entwickelt anwendungsorientierte Visionen und Geschäftsmodelle zur Abfallvermeidung im Textilsektor, die ökologische, ökonomische und soziale Vorteile für alle beteiligten Akteure schaffen. Daraus leitet es politisch anschlussfähige Handlungsempfehlungen ab.
Vorgehen
In drei aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen untersucht das Projektteam mithilfe sozialwissenschaftlicher und ökobilanzieller Methoden Einflussfaktoren und Handlungsspielräume entlang der textilen Wertschöpfungskette. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in Workshops zur Visionsentwicklung und in sogenannte Thinking-at-the-edge-Werkstätten ein und werden dort zu anwendungsnahen Geschäftsmodellen weiterentwickelt. Ergänzend erarbeitet das Team Bildungsinhalte und unterstützt den Wissenstransfer in Praxis und Bildung.
Projektkonsortium
Projektleitung / Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Nadine Warkotsch, nwarkotsch@bifa.de
Weitere Mitarbeitende: Alexandra Grimm, Katharina Hereth
Projektpartner: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH (Dr. Alexandra Palzkill, Dominik Martin)




