Projekt DARE

„New Data – new Responsibility“ – DARE

eHealth-Anwendungen stellen eine große Chance für die Verbesserung der Versorgung von Patient*innen – insbesondere in der Nachsorge – dar. Mit ihrem Einsatz sind allerdings auch Verschiebungen in der Bedeutung normativer Begriffe wie z.B. Verantwortung, in Rollenbildern sowie in den Erwartungen an Personen und Technik wahrscheinlich: Wie verändert sich das Verhältnis zwischen Pflegenden und Patient*innen, wenn Daten in den Mittelpunkt rücken? Welche Rolle spielt die Ausgestaltung der Technik? Welche neuen Verantwortlichkeiten treten auf, wenn Daten von der Ferne aus eingesehen werden können?

Ziel des Forschungsprojektes DARE ist es, einerseits die Auswirkungen der eHealth-Anwendungen in der Nachsorge auf das Selbstverständnis der Nachsorge, insbesondere der Pflege zu erfassen. Andererseits soll auch ihr Einfluss auf ethische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. 
Im Rahmen der Forschung werden die Rollen der Patient*innen, Ärzt*innen, Pflegenden und Programmierer*innen in den Blick genommen, um bestehende Verantwortlichkeiten zu klären und neue Verpflichtungen zu erkennen. Im interdisziplinären Team, dass die Disziplinen der Pflegewissenschaft, der Sozialen Arbeit, der Informatik und der Ethik umfasst, soll ein Konzept und konkrete Empfehlungen für die Integration der ethischen Reflexion in die Entwicklung und Implementierung von eHealth-Anwendungen erarbeitet werden.

14.03.2022 - 31.01.2025

„New Data – new Responsibility“ – DARE

eHealth-Anwendungen stellen eine große Chance für die Verbesserung der Versorgung von Patient*innen – insbesondere in der Nachsorge – dar. Mit ihrem Einsatz sind allerdings auch Verschiebungen in der Bedeutung normativer Begriffe wie z.B. Verantwortung, in Rollenbildern sowie in den Erwartungen an Personen und Technik wahrscheinlich: Wie verändert sich das Verhältnis zwischen Pflegenden und Patient*innen, wenn Daten in den Mittelpunkt rücken? Welche Rolle spielt die Ausgestaltung der Technik? Welche neuen Verantwortlichkeiten treten auf, wenn Daten von der Ferne aus eingesehen werden können?

Ziel des Forschungsprojektes DARE ist es, einerseits die Auswirkungen der eHealth-Anwendungen in der Nachsorge auf das Selbstverständnis der Nachsorge, insbesondere der Pflege zu erfassen. Andererseits soll auch ihr Einfluss auf ethische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. 
Im Rahmen der Forschung werden die Rollen der Patient*innen, Ärzt*innen, Pflegenden und Programmierer*innen in den Blick genommen, um bestehende Verantwortlichkeiten zu klären und neue Verpflichtungen zu erkennen. Im interdisziplinären Team, dass die Disziplinen der Pflegewissenschaft, der Sozialen Arbeit, der Informatik und der Ethik umfasst, soll ein Konzept und konkrete Empfehlungen für die Integration der ethischen Reflexion in die Entwicklung und Implementierung von eHealth-Anwendungen erarbeitet werden.

Projektrahmen

Das Verbundprojekt DARE ist Teil der BMBF-Fördermaßnahme „Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten (ELSA) der Digitalisierung, von Big Data und Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsforschung und -versorgung“.
Als konkretes Entwicklungsszenario einer exemplarischen eHealth-Applikation wird der Prototyp aus dem SMILe-Projekt zugrundegelegt, der für die Nachsorge nach allogener Stammzellentransplantation entwickelt wurde.

Weiterführende Links/Informationen:

Aktuelle Projektteams

Projektteams in Augsburg:
Ethik & Soziale Arbeit 
InformatikProjektteam in Freiburg:
Pflege
Projektteam in Basel:
Pflegewissenschaft (INS)
Prof. Dr. Phil. habil. László KovácsProf. Dr.-Ing. Alexandra TeynorLynn Leppla, MScN, APNProf. Dr. Sabina De Geest
Julia Krumme, M.A.Fabian Kopf, B.Sc.Linda Wienands, M.A.Lynn Leppla, MScN, APN

gefördert durch: