3D-Datenverarbeitung

 M 2.01 - 3D-Daten erzeugen, verarbeiten und intuitiv erfassen 

Über das Labor

Dreidimensionale Daten spielen eine zentrale Rolle in Computergrafik, Medizin, industrieller Qualitätskontrolle, Robotik, dem autonomen Fahren sowie in Produktionsprozessen. Im Labor verarbeiten Studierende Punktwolken, die sie aus realen Objekten selbst erzeugt haben oder verwenden Daten, die frei verfügbar sind oder von Kooperationspartnern stammen. Die Hardware erlaubt sowohl die Implementierung klassischer als auch KI-basierter Verfahren (Deep Learning), wobei freie Software eingesetzt wird. Mittels stereoskopischer Visualisierungsverfahren interagieren Studierende mit Rohdaten, Modellen und Analyseergebnissen, um Strukturen intuitiv zu erfassen und Ausreißer zu identifizieren. Zusammenfassend erlaubt das Labor die praktische Umsetzung der in Lehrveranstaltungen erarbeiteten mathematischen und algorithmischen Grundlagen.

Raum: M 2.01

Anwendungsgebiete in Forschung, Lehre und Transfer

Im Labor finden Abschlussarbeiten, Projekte und Praktika zu folgenden Themen statt:

  • 3D-Datenverarbeitung
  • Computergrafik
  • Fortgeschrittene Programmiertechniken
  • Medizinische Bildverarbeitung

Die große Rückprojektionsfläche eignet sich nicht nur für die stereoskopische Visualisierung von 3D-Daten, sondern erlaubt auch die gruppenweise Präsentation von Ergebnissen.

Im Rahmen einer langfristig angelegten Forschungskooperation mit der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und digitale Zahnmedizin der LMU werden große µCT-Bilder verarbeitet und die Ergebnisse interaktiv visualisiert.

Ausstattung

3D-Visualisierung

  • Stereo-Rückprojektionssystem 300x225 cm, Shutter-Brillen
  • VR Headset Meta Quest Pro

Klassische 3D-Datenverarbeitung

  • Zwei Workstations mit jeweils 256 GB RAM und Intel(R) Xeon(R) W-2155 CPU

KI (Deep Learning)

  • GPU NVIDIA RTX 5000 Ada (32 GB VRAM)

Software (Auswahl)

Projekte und Kooperationen