Das THA_ias bietet die Möglichkeit, Erfahrung in der Anwendung agiler Softwareentwicklungstechniken zu sammeln. Diese werden im Rahmen von Praxisprojekten im Innovationslabor der Technischen Hochschule Augsburg (THA_innolab) mit Partnern aus der Wirtschaft erworben.
Das Institut bietet auch Veranstaltungen zu grundlegenden, anwendungsnahen Themen rund um die Softwareenticklung an (Versionskontrolle mit git, Task-Management mit jira, DevOps etc.) an, hier bitte unter News nach aktuellen Veranstaltungen suchen.
Im Rahmen von Abschlussarbeiten können aktuelle Themen vertieft bearbeitet werden.
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Offene Stellen
Für unser geplantes Startup "DialectiQ" suchen wir noch nach Co-Gründern:
Unsere Vision:
Wir bieten eine KI‑gestützte Trainingsplattform, die Führungskräfte durch realistische Simulationen, datenbasiertes Feedback und die Einbindung professioneller Coaches in kritischen Gesprächssituationen messbar kommunikationsstärker macht – und damit Motivation, Leistung und Bindung ihrer Teams signifikant verbessert.
Wir suchen:
- LLM-Designer für die Entwicklung unserer Dialog-Engine durch Prompting, LLM-Finetuning, RAG und Einsatz von Transformer-Modellen
- Backend-Engineer für den Aufbau skalierbarer Backend-Services für Simulation, Feedback und Analytics
- Business & Growth Lead für Kundengewinnung, Kundenpflege und Networking
Bei Interesse gerne direkt an [Bitte aktivieren Sie Javascript] melden.
Abschlussarbeiten
Momentan bieten wir folgende Abschlussarbeiten an:
(Wirtschafts-)Informatik: Entwicklung eines Dashboards für die KPI-basierte Fortschrittsmessung bei der Anwendung von Kommunikationstechniken
Motivation:
Kommunikationstechniken wie aktives Zuhören, Fragetechniken, Feedbackregeln oder Gesprächsstrukturierung spielen in nahezu allen beruflichen Kontexten eine zentrale Rolle. Obwohl viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden gezielt in solchen Techniken schulen, fehlt häufig eine systematische Möglichkeit, den individuellen Lernfortschritt und den nachhaltigen Transfer in die Praxis messbar zu machen. Trainingsmaßnahmen werden daher oft subjektiv bewertet und selten datenbasiert begleitet. Ein digitales Dashboard könnte dabei unterstützen, die Anwendung von Kommunikationstechniken anhand geeigneter KPIs transparent darzustellen, Fortschritte sichtbar zu machen und gezielte Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten. Insbesondere in Kombination mit KI-basierten Trainings- oder Feedbacksystemen entsteht so die Möglichkeit einer kontinuierlichen, personalisierten Lernunterstützung.
Forschungsfrage:
Welche Anforderungen muss ein Dashboard zur KPI-basierten Fortschrittsmessung bei der Anwendung von Kommunikationstechniken erfüllen und wie kann dieses prototypisch umgesetzt und evaluiert werden?
Erwartete Ergebnisse:
- Übersicht über relevante Kommunikationstechniken und bestehende Ansätze zur Erfolgsmessung
- Identifikation geeigneter KPIs zur Bewertung von Kommunikationskompetenzen
- Entwicklung eines Kennzahlenmodells zur Fortschrittsmessung
- Funktionale und nicht-funktionale Anforderungen an ein Dashboard zur Visualisierung von Kommunikationsfortschritten
- Konzeption geeigneter Visualisierungs- und Interaktionsmechanismen
- Prototypische Umsetzung eines webbasierten Dashboards
- Evaluation des Dashboards hinsichtlich Nutzbarkeit, Verständlichkeit und Mehrwert für Lernende
IA/IMS: KI-gestützte Auswertung und Weiterentwicklung der THA 360° Feedback App
Motivation:
Ganz im Sinne “Communication is key!“ hilft kontinuierliches, strukturiertes Feedback zwischen Dozierenden und Studierenden sowie zwischen Studierenden untereinander, um Lernen und Lehren an der THA zu verbessern. Doch Feedback entfaltet seinen vollen Wert erst dann, wenn es nicht nur gesammelt, sondern auch sinnvoll ausgewertet und nutzbar gemacht wird. An der THA existiert bereits ein funktionaler Prototyp einer webbasierten 360°-Feedback-App (feedback.informatik.tha.de), der sich in produktiver Testphase befindet. Dieser bildet die Grundlage für das vorliegende Projekt: Aufbauend auf dem bestehenden Tool soll ein KI-gestütztes Auswertungskonzept entwickelt werden, das aus gesammeltem Feedback konkrete, personalisierte Hinweise auf Stärken und Entwicklungsfelder ableitet. Damit dieses Feature seine Wirkung entfalten kann, soll die App parallel durch ein modernes UI/UX-Konzept so umgestaltet werden, dass Nutzbarkeit und Akzeptanz bei den Zielgruppen nachhaltig steigen.
Forschungsfrage:
Wie kann ein 360°-Feedback-Tool mit KI-gestützter Auswertung gestaltet werden, sodass Studierende und Lehrende möglichst aussagekräftige Hinweise auf persönliche Stärken und Entwicklungspotenziale – sowohl individuell als auch auf Gruppenebene – erhalten?
Erwartete Ergebnisse:
- Bedarfsanalyse: Erhebung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen durch Nutzerbefragungen sowie Analyse der bestehenden App – mit besonderem Fokus auf den Informationsbedarf bei der Feedback-Auswertung.
- Konzept zur KI-Auswertung: Übersicht und begründete Auswahl geeigneter Methoden zur automatisierten Analyse von Feedback, inklusive Ansätzen zur Ableitung wie individueller Stärken und Potenziale.
- UI/UX-Konzept: Ausgearbeitetes Designkonzept inkl. Wireframes und High-Fidelity-Prototypen
- Usability-Tests: Durchführung und Auswertung von Tests mit repräsentativen Nutzenden sowie Dokumentation der Ergebnisse.
IA: Verknüpfung von generierten Texten mit Animationen zur Gestaltung von ausdrucksstarken KI-Avataren
Motivation:
Die Kommunikation mit KI-Modellen erfolgt derzeit vornehmlich über Schrift oder Sprache. Unternehmen entwickeln aber auch zunehmend graphische Schnittstellen, bei denen ein menschlicher Avatar die Aussagen der KI wiedergibt. Besonders realistisch erscheinen die so genannten MetaHumans von Unreal Engine; diese stehen allerdings nur im Ökosystem von Unreal Engine zur Verfügung. Solche Charaktere lassen sich mit Hilfe von Charakterbuildern erstellen - wie aber verknüpft man die von einem KI-Modell generierten Texte für einen solchen Avatar mit Animationen für Gestik und Mimik? Die bisher vorhandenen Lösungen, wie sie beispielsweise in Computerspielen vorhanden sind, sollen für dynamisch generierte Texte adaptiert werden, um so dynamische Dialoge zu verbessern.
Forschungsfrage:
Wie kann man die von einem KI-Modell generierten Texten mit Animationen erweitern, sodass ein Avatar auch Emotionen/unterschwellige Botschaften mit Hilfe von Mimik und Gestik ausdrücken kann?
Erwartete Ergebnisse:
- Liste an funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an eine Schnittstelle zwischen Text und Animationen.
- Recherche und Übersicht zu möglichen Implementationen.
- Liste an funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen an Animationen und Charakter Rig, um solche Animationen gut einsetzten zu können.
- Webbasierter Prototyp eines Avatars, der basierend auf den Texten eines KI-Modells auch Mimik und Gestik nutzt.
Nichts dabei? Sie können auch mit eigenen Vorschlägen auf uns zukommen!
