Tag der Lehre 2024
Ein Rückblick
Auch in diesem Jahr wurde der Lehre wieder ein ganzer Tag gewidmet, und wir möchten uns herzlich bei allen Mitwirkenden und Teilnehmenden bedanken. Zum siebten Mal lud das DMZ zum Tag der Lehre ein und bot ein abwechslungsreiches Programm: Eine inspirierende Keynote, spannende Vorträge von Lehrenden der THA und Mitarbeitenden des DMZ, ein lebhaftes Speeddating und die feierliche Verleihung von Lehrzertifikaten und -preisen sorgten für einen Tag voller Austausch und Anerkennung. Das Ganze wurde von den Klängen des Ensembles Sphärenschmiede begleitet und von Infoständen des Funkenwerks und der Bibliothek umrundet.
Wer nicht dabei sein konnte, kann die Vorträge weiter unten auf dieser Seite oder auf dem YouTube-Kanal des Didaktik-Medien-Zentrums nachsehen.
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Faktencheck
Der Tag der Lehre fand am 7. November statt und wurde von Vizepräsident Prof. Dr. László Kovács und Prof. Dr. Michael Kipp (Leiter des DMZ) eröffnet. Organisiert wurde das Event vom DMZ, das mit 16 Personen vor Ort war und die insgesamt 80 Teilnehmenden betreute.
Veranstaltungsort waren, wie schon die Jahre zuvor, die M-Hörsäle und das zugehörige Foyer. Neben einem Keynote-Vortrag gab es noch sechs Vorträge von Lehrenden der THA und zwei Vorträge des DMZ. Außerdem überreichte Prof. Dr. László Kovács vier Mal das Zertifikat Hochschullehre Bayern. Erworben wurde das Zertifikat von Prof. Dr. rer. nat. Martina Königbauer, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Lenz, Prof. Dr. Florian Kerber und Prof. Dr. Jan Bernkopf. Prof. Dr. Svea Schauffler hat bereits das Zertifikat Hochschullehre Bayern Profistufe erworben und bekam dieses von Claudia Walter vom BayZiel überreicht.
Außerdem übernahmen mit Prof. Mike Loos und Prof. Dr.-Ing. Stefan Murza zwei Lehrende der THA jeweils die Moderation einer Vortragssession. Herzlichen Dank auch nochmals dafür!
Interessante Vorträge
Die Keynote mit dem Titel „Hey ChatGPT, das kannst du doch besser – Die Kunst des effektiven Promptings“ wurde dieses Jahr von Paul Dölle (Universität Bayreuth) vorgetragen.
In der ersten Session, die von Prof. Dr.-Ing. Stefan Murza geleitet wurde, referierte Prof. Dr. Stephan Zimmermann über das Thema „Lernportfolios: Ein Gamechanger für nachhaltiges Lernen? – Ein Erfahrungsbericht“ und Prof. Dr. Maximilian Freyenfeld über „YouTube in Lehre & Forschung“. Die zweite Session wurde von Prof. Mike Loos geleitet. In dieser Session sprachen Lena Wagner und Bianca Fasel über „KI-Tools für Lehre & Forschung“ und Corinna List und Andreas Geppert gaben in ihrem Vortrag „Campus App: Zahlen, Scrum & Nutzung im Hörsaal“ einen Blick hinter die Kulissen der Campus App. Abgerundet wurde diese Session durch Alisa Kasle-Henke, die in ihrem Vortrag „Lehre statt Leere: Präsentationen, die begeistern“ Tipps für lebendige Präsentationen gab.
Prof. Dr.-Ing. Dominik Merli zeigte in seinem Vortrag „Lehren in WorkAdventure – Ein Abenteuer für Studierende und Lehrende!“, welches Potenzial digitale Welten für die Lehre haben. In der realen Welt hingegen fand das Rollenspiel von Prof. Dr. Agnes Nocon statt. Ihr Vortragstitel lautete „Rollenspiele in der Lehre“. Den Abschlussvortrag hielt Prof. Dr.-Ing. Florian Hörmann, der eine abgewandelte Form des Inverted Classroom in seiner Lehre nutzt. Diese stellte er in seinem Vortrag „Inverted Class-LAB und 5 Minuten für’s Klima“ vor.
Verleihung Lehrpreis 2024
Zudem wurde das zweite Mal in Folge der Preis für gute Lehre verliehen. Von den Studierenden nominiert und von einer Jury ausgezeichnet erhielten dieses Jahr vier Lehrpersonen den Lehrpreis der THA. Von den 28 Nominierten kamen zehn in die engere Auswahl.
Durchgesetzt haben sich in der Kategorie Vorlesung Prof. Dr. Claudia Meitinger, in der Kategorie Seminar oder Praktikum Prof. Dr. habil. Eva Lermer und Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel. Benedikt Seifert erhielt den Lehrpreis in der Kategorie Lehrbeauftragte. Das DMZ gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern.
Übergeben wurde der Preis von Prof. Dr. László Kovács (Vizepräsident, Ressort Studium und Lehre) und Brawndy Graça Kapela (Vorständin der Studentischen Vertretung).
Austausch und Netzwerken
Die besonders langen Kaffeepausen luden dazu ein, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen – ein Austausch, der beim Speeddating besonders intensiv stattfand. Dafür wurde ein spezieller Bereich mit Stehtischen eingerichtet, an denen jeweils zwei Lehrende einander gegenüberstanden. Auf den Tischen lagen Handzettel aus, die Platz für persönliche Angaben sowie für Notizen während der Gespräche boten. Zusätzlich gab es Beispielfragen wie: „Was motiviert Sie am meisten, eine gute Lehrperson zu sein?“
Nachdem alle Teilnehmenden ihre Informationen eingetragen hatten, ging es los: Zwei Minuten Zeit für einen intensiven Austausch, dann ertönte eine Glocke, und die Teilnehmenden an der Fensterseite zogen mit ihrem Laufzettel einen Tisch weiter, um in die nächste Gesprächsrunde zu starten. Moderiert wurde das Speeddating von Nicolas Romero.
Austausch an den Ständen
Im Foyer waren zudem vier Stände vertreten: Das Medienstudio des DMZ im P-Bau wurde durch einen Film von Johannes Christopher präsentiert, der die vielfältigen Möglichkeiten des Studios zeigte – von Portraitaufnahmen bis hin zu Lehrvideos. Der App-Stand des DMZ informierte über geplante Features und den aktuellen Entwicklungsstand der Campus App.
Falls Sie es noch nicht wussten: Sie existiert wirklich! Die Campus App ist live und für alle Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden der THA verfügbar: app.tha.de
An ihrem Stand stellte die Bibliothek ihre speziellen Angebote für Lehrende vor, während das Funkenwerk demonstrierte, wie es unternehmerische Fähigkeiten an Studierende vermittelt.

Vorträge & Videos
Dank
Das DMZ bedankt sich herzlich bei allen Mitwirkenden. Ganz besonders bei den Vortragenden: Paul Dölle, Stephan Zimmermann, Maximilian Freyenfeld, Alisa Kasle-Henke, Dominik Merli, Agnes Nocon und Florian Hörmann.
Vielen Dank auch an alle, die bei den anderen Programmpunkten unterstützt haben: Claudia Walter, Stefan Murza, Mike Loos, László Kovács und Brawndy Graça Kapela.

Der Tag der Lehre 2024 wurde im Rahmen des Projekts gP cycle durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.














