Ghostbox
Hast du manchmal das Gefühl, von Geistern beobachtet zu werden? Verzage nicht, unsere Ghostbox bringt Gewissheit!
Mit modernster Elektronik und charmantem Retro-Design verbindet die Ghostbox Technik und Mystery – perfekt für die nächste Geisterjagd.

Ghostbox
Studiengang
ET - auslaufend
Projektbeschreibung
Hast du manchmal das Gefühl von Geistern beobachtet zu werden?
Verzage nicht, unsere Ghostbox bringt Gewissheit!
Mit modernster Elektronik und charmantem Retro-Design verbindet die Ghostbox Technik und Mystery - perfekt für die nächste Geisterjagd.
Das Ziel des Projektes „Ghostbox“ beinhaltet den Entwurf und die (Weiter-)Entwicklung eines sogenannten REM-Pods, wobei Veränderungen des elektromagnetischen Feldes (EMF), der Temperatur sowie Geräusche und Vibrationen gemessen werden.
Damit wird versucht unnatürliche Abweichungen der Messwerte durch die Anwesenheit von möglichen Geistern zu erklären und die Welt vor Geistern zu beschützen.
Die Portabilität der Ghostbox ermöglicht dem Nutzer die Erkundung von übernatürlich angehauchten Orten sowie die Inspektion paranormaler Aktivitäten.
Für die Detektion besitzt das Gerät 7 verschiedene Betriebsmodi zwischen denen der Anwender auswählen kann.
Sollte es zu einer Begegnung kommen, warnt die Ghostbox den Bediener über eine visuelle und/oder auditive Ausgabe je nach Betriebsmodus.
Beteiligte Personen
Studierendengruppe: Jonas Doll, Marco Gärtner, Marius Häderle, Niklas Schäfer
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Meyer
Veranstaltung
Systems Engineering 1 (IK)
Laufzeit
WS 2024/25
Anforderungen
- Messung von Veränderungen im elektromagnetischem Feld
- Messung von Temperaturveränderungen
- Messung von Vibrationen/Erschütterungen
- Messung von Geräuschen
- kontinuierliche Messung
- visuelle Reaktion von Messwerte; keine gegenseite Beeinflussung der Sensoren
- Sensordaten gehen an zentrale Logikeinheit
- Ein-/Ausschalter
- mehrere Betriebsmodi
- wiederaufladbare Energieversorgung (Lithium-Polymer-Akku)
- optimale Performance bei Idealbedingungen
- Schnelle und zuverlässige Reaktion
- Gerät ist portabel
Umsetzung
Für die EMF-Messung kam die Idee auf, das Prinzip eines Theremins (Musikinstrument) zu verwenden. Dabei ändert sich durch Annäherung einer Hand an eine Antenne die Tonhöhe.
Durch Recherchieren fand man einen geeigneten vorgefertigten Schaltplan eines Theremins. Für die Anbindung an den ESP32 über eine selbst entwickelte Platine war eine Zusatzschaltung notwendig.
Für die Temperatur-, Geräusch- und Erschütterungsmessung wurden fertige Komponenten zugekauft und über die eigene Platine an den ESP32 angebunden.
Die visuelle Ausgabe wurde über einen Neopixel-Ring mit 16 LEDs realisisert, der je nach Bedarf in unterschiedlichen Farben leuchten kann.
Um eine akustische Ausgabe zu realisieren wurde eine Audioverstärkerplatine, sowie ein Breitbandlautsprecher zugekauft, welcher die Audiosignale des Theremins ausgibt.
Sämtliche Ein- und Ausgaben wurden über eine eigen entworfene und bestückte Platine mit einem eingebauten ESP32 verknüpft. Diese Platine steuert ebenfalls die Spannungsversorgung, Anbindung aller Taster, Sensoren, LEDs und anderer Komponenten und beinhaltet alle sonstigen Zusatzbeschaltungen.
Auf dem ESP32 wurde die Software aufgespielt die gebündelt alle Ein- und Ausgaben verarbeitet.
Das Gehäuse ist eine antike Holzbox, welche für die Zwecke des Projekts bearbeitet wurde. Die Befestigung des Geistes, der Antenne und Drehknöpfe sowie das Bedienfeld wurden in einer CAD-Software designed, 3D-gedruckt und angeschraubt. Auch der Geist wurde 3D-gedruckt, allerdings durch eine Vorlage aus dem Internet.
Verwendung
Die Ghostbox wird zur Geisterjagd verwendet. Der Anwender kann sich entscheiden, ob er diese stationär platzieren möchte um damit Veränderung zu detektieren oder ob er proaktiv mit der Ghostbox in der Hand auf Erkundung geht.
In beiden Fällen wird der Geisterjäger nach Einstellen des Modus entweder durch eine visuelle oder eine auditive oder eine eine Kombination über die Präsenz eines Geistes alarmiert. Dazu muss der Anwender lediglich die Ghostbox korrekt mit dem Geist von ihm abgewandt ausrichten und ggf. die Antenne ausziehen und mittels des Abgleichreglers die Empfindlichkeit anpassen. Durch den Lithium-Polymer-Akkumulator hat der Jäger pro Akkuladung etwa 3 bis 4 Stunden für die Geisterjagd.
Die Ghostbox darf allerdings nicht bei Regen, Gewitter oder generell Nässe verwendet werden und auch nur in einem Temperaturbereich von 0°C - 40°C.










