KI-Transformation
Austausch am TTZ Data Analytics in Donauwörth über den Weg vom Einzelprojekt zur KI-Strategie
Das Technologietransferzentrum (TTZ) Data Analytics in Donauwörth lud am 12. Mai 2026 Unternehmen aus der Region zum Wissensaustausch ein. Bei der Veranstaltung „KI-Transformation – vom einzelnen Use Case zur KI-Strategie“ aus der Reihe „Data Analytics im Donau-Ries“ gaben Wissenschaft und Wirtschaft Impulse zum Thema.
Künstliche Intelligenz ist längst ein strategischer Wettbewerbsfaktor – auch für den Mittelstand. Doch oft fehlen klare Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Strukturen, um von vereinzelten Anwendungsfällen zu einer gezielten KI-Transformation zu gelangen. Wie gelingt dieser Schritt? Und wie baut man Governance-Strukturen auf, die kontinuierliche Innovation ermöglichen und zugleich Risiken begrenzen? Genau diese Fragen standen im Mittelpunkt des Abends.
Von Pilotprojekten zur strukturierten KI-Strategie
Prof. Dr. Björn Häckel, wissenschaftlicher Leiter des TTZ Data Analytics der THA, betonte: „KI entfaltet nur dann ihren vollen Mehrwert, wenn sie nicht nur in einzelnen Projekten genutzt wird, sondern strukturiert im Unternehmen verankert ist. Das setzt voraus, dass ökonomische Potenziale erkannt, Governance-Strukturen aufgebaut und Modellpflege sowie Monitoring dauerhaft organisiert werden. Unsere Speaker am TTZ Data Analytics zeigen genau, wie das in der Praxis gelingen kann.“
Drei Impulse beleuchteten das Thema aus verschiedenen Perspektiven:
Dr. Vasko Isakovic, Teamleader AI Application Management & Core Business Apps bei Kuka, stellte in seinem Vortrag „AI@KUKA: Turning potential into tangible impact“ vor, wie der Robotik-Konzern KI-Potenziale identifiziert und konkrete Ergebnisse erzielt.
Merlin Albes, AI Software Engineer, und Carsten Klees, VP Digital Solutions bei WashTec, präsentierten unter dem Titel „A Holistic Approach to AI Solution Development“ ihren ganzheitlichen Ansatz zur Entwicklung und Integration von KI-Lösungen im industriellen Umfeld.
Dr. Tobias Guggenberger, Co-Fachbereichsleiter am FIM Forschungsinstitut für Informationsmanagement und am Institutsteil Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT, gab in seinem Vortrag „KI strategisch in Unternehmen verankern: Wie IT-Führungskräfte den Wandel erfolgreich gestalten“ einen strukturierten Rahmen für eine nachhaltige KI-Transformation an die Hand.
Zur Veranstaltung KI und Resilienz am TTZ Data Analytics in Donauwörth
Die mehr als 25 Teilnehmenden stammten aus verschiedensten Unternehmen aller Größen aus dem Donau-Ries und darüber hinaus. Dazu gehören die Siemens AG, BSH Hausgeräte, Fujitsu, JELD-WEN, Eduard Lutz Schrauben-Werkzeuge GmbH oder XITASO. TÜV Nord.
Prof. Dr. Dominik Merli, stellvertretender Leiter des TTZ Data Analytics, fasste zusammen: „KI-Transformation ist keine rein technische Aufgabe. Sie verlangt von der ganzen Organisation, über Einzelprojekte hinauszudenken. Wir freuen uns, dass Unternehmen aus der gesamten Region diesen Austausch suchen und gemeinsam mit Forschung und Praxis über ihre Erfahrungen sprechen.“
Den inhaltlichen Teil beschloss ein Get-Together, bei dem sich wirtschaftliche Praxis und Forschung an der Technischen Hochschule Augsburg weiter austauschten.
Den inhaltlichen Teil beschloss ein Get-Together, bei dem sich wirtschaftliche Praxis und Forschung an der Technischen Hochschule Augsburg weiter austauschten.
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Über das TTZ Data Analytics in Donauwörth
Das im Rahmen der Hightech Agenda Bayern geförderte Technologietransferzentrum (TTZ) Data Analytics der Technischen Hochschule Augsburg (THA) ist besonders auf die Bedürfnisse der Industrie in Bayerisch-Schwaben und dem Landkreis Donau-Ries ausgerichtet. Es unterstützt Unternehmen bei datenbasierter Innovation wie digitalen Geschäftsmodellen und Services, bei der Optimierung von Prozessen mittels KI sowie der IT-Sicherheit.





