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Forschungsprojekt A2W – Active to Work zu Gast am Universitätsklinikum Augsburg

 
Das Projektteam der Technischen Hochschule Augsburg und der Universität Konstanz beim Besuch des Universitätsklinikums Augsburg (v.l.n.r.: Stefan Fina, THA; Martina Kanning, Uni Konstanz; Antonia Finger, THA; Merlin Radbruch, Uni Konstanz; Jörg Roehring, UKA; nicht abgebildet: Renate Linné, UKA)
23.07.2026

Am 1. Juli 2026 startete das Forschungsprojekt „Active to Work“ zur Pendlermobilität von Beschäftigten. Das Projektteam besuchte zum Auftakt das Universitätsklinikum Augsburg. Neben dem Austausch zur Mobilität der Beschäftigten standen auch eine Führung über das Klinikgelände und spannende Einblicke in die Hubschrauberlandeplattform auf dem Programm.

 

Im Rahmen des Forschungsprojekts „A2W - Active to Work“ besuchte das Projektteam der Technischen Hochschule Augsburg und der Universität Konstanz das Universitätsklinikum Augsburg (UKA). Ziel des Treffens war es, die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen und sich mit den aktuellen Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Pendlerverkehrs am Standort auseinanderzusetzen. Die Einladung erfolgte über eine Kooperation mit der Nachhaltigkeitsinitiative des UKA, der Initiative University Medicine Augsburg Goes Green (UMAGG). Die Initiative wird von der stellvertretende kaufmännischen Direktorin
und Leiterin der Stabsstelle Medizin und Gesellschaft, Renate Linné, geleitet.

Im Austausch mit Vertreter:innen des Universitätsklinikums standen insbesondere die Mobilitätssituation der Beschäftigten sowie bestehende Verkehrsstrukturen und Mobilitätsangebote auf dem Klinikgelände im Mittelpunkt. Eine anschließende Führung über das Gelände ermöglichte dem Projektteam einen direkten Einblick in die räumlichen Rahmenbedingungen. Dabei wurden unter anderem die Fahrradparkhäuser, Stellplätze und das Parkhaus besichtigt sowie wertvolle Informationen zu deren Nutzung und Organisation vermittelt.

Ein besonderes Highlight des Besuchs war die Besichtigung der Hubschrauberlandeplattform in knapp 60 Metern Höhe. Die Teilnehmenden erhielten spannende Einblicke in den Rettungshubschrauberbetrieb und konnten den Hubschrauber Christoph 40 aus nächster Nähe besichtigen. Von der Plattform aus bot sich zudem ein besonderer Überblick über die Liegenschaften des Klinikgeländes.

Die gewonnenen Einblicke helfen dabei, die Bedingungen alltäglicher Mobilität ganzheitlich zu betrachten und neben den zurückgelegten Wegen auch die räumlichen Rahmenbedingungen am Zielort einzubeziehen. Das Forschungsprojekt A2W untersucht, wie aktive Fortbewegungsformen wie Gehen und Radfahren das momentane affektive Erleben und Stressempfinden von Pendler:innen beeinflussen. Dabei wird betrachtet, welche Rolle Umweltfaktoren wie Infrastruktur, Begrünung, Lärm, Wetter oder die Auslastung des öffentlichen Raums entlang der Wege und am Zielort spielen. Hierzu werden Umwelt-, Bewegungs- und Befragungsdaten miteinander verknüpft, um den Zusammenhang zwischen Mobilität, urbaner Umgebung und Wohlbefinden besser zu verstehen.

Die Initiative University Medicine Augsburg Goes Green (UMAGG) des UKA unterstützt das Forschungsprojekt als Praxispartner und ermöglicht die Einbindung von Mitarbeitenden in eine Untersuchung zu alltäglichen Mobilitätswegen und deren Einfluss auf Wohlbefinden und Stress im Frühsommer 2027. Das Projekt wird von der Fakultät Architektur und Bauwesen der Technischen Hochschule Augsburg in Kooperation mit der Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Konstanz durchgeführt.

Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. nat. Stefan Fina

Architektur und Bauwesen

Telefon: 

+49 821 5586-3689

Antonia Finger, M.Eng.

Architektur und Bauwesen