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WBG-Stiftung zeichnet Studierende der Fakultät für Architektur und Bauwesen aus

Im Rahmen des Sommerfestes der Fakultät für Architektur und Bauwesen wurden am vergangenen Freitag die diesjährigen Preise der WBG-Stiftung verliehen. Gemeinsam mit der Technischen Hochschule Augsburg lobte die Stiftung erneut einen Studierendenwettbewerb zu Themen der Stadtentwicklung und Architektur in Augsburg aus. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 2.700 Euro vergeben.
Die WBG-Stiftung engagiert sich seit 1996 für die Förderung des akademischen Nachwuchses in den Bereichen Stadtentwicklung, Architektur und Bauwesen. Jährlich prämiert sie herausragende Studien- und Abschlussarbeiten, die sich mit architektonischen oder städtebaulichen Fragestellungen im Kontext der Stadt Augsburg beschäftigen.

Die diesjährigen Aufgabenstellungen griffen unterschiedliche, auf reale Orte in Augsburg bezogene Themen auf. Die eingereichten Arbeiten befassten sich mit einer möglichen Neugestaltung des Oberhauser Bahnhofs und seines Umfelds, mit Konzepten für eine treibhausgasneutrale Sanierung von Bestandswohnanlagen sowie mit Ideen zur Erweiterung der Augsburger Grundschule St. Max für den Ganztagsbetrieb. Die besten Arbeiten wurden im Vorfeld von einem Fachgremium ausgewählt.
Den mit 1.500 Euro dotierten WBG-Preis 2026 erhielten Anika Heim, René Kromer und Sophia Willer für ihren gemeinsamen Projektentwurf im Masterstudiengang „Energie Effizienz Design – E2D“ zum Thema „Mehr als nur Umsteigen: Wenn aus einem Bahnhof ein Quartier wird. Bahnhof und Bahnhofsumfeld Oberhausen“. Das Auswahlgremium würdigte insbesondere die gestalterische und technische Qualität des Entwurfs sowie die Verbindung von Bestandsentwicklung und ambitionierten Klimazielen.

Mit einem Anerkennungspreis in Höhe von 600 Euro wurde Fabian Schwalm für seine Bachelorarbeit „netZERO“ ausgezeichnet. Die Arbeit zum Thema „Treibhausgasneutrale Sanierung und Erweiterung einer Wohnanlage Hessenbach+ in Augsburg“ zeigt Wege auf, wie Bestandswohnanlagen zu sozialen und klimafreundlichen Zukunftsorten weiterentwickelt werden können.

Eine weitere Anerkennung erhielt die Gruppenarbeit von Niklas Böhm, Magdalena Christian, Benedikt Hilbich, Sarah-Jane Jenkins und Jannis Winter zum Thema „Umplanung der St. Max Schule Augsburg“. Prämiert wurde insbesondere das architektonische Konzept, das den Bestand respektiert und die Schule zu einem zeitgemäßen Lernhaus weiterentwickelt.

Die Fakultät für Architektur und Bauwesen gratuliert allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu dieser Auszeichnung. Zugleich bedanken wir uns bei der WBG-Stiftung für ihr langjähriges Engagement und die Förderung unserer Studierenden. Mit dem Wettbewerb schafft die Stiftung eine wertvolle Plattform, um innovative Ideen sichtbar zu machen und junge Talente auf ihrem akademischen Weg zu unterstützen.
