Exkursion 2026: Urbaner Holzbau in Wien
Zertifikatsstudium „Holzbau – Integrale Planung und Konstruktion“
Schwerpunkt: Urbaner Holzbau und Holz-Hybridbauweise
Im Fokus standen großformatige Holz- und Holz-Hybridbauten, darunter Büro- und Bildungsgebäude an und über der Hochhausgrenze. Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie leistungsfähig und zukunftsorientiert der Holzbau im städtischen Kontext eingesetzt werden kann.
Zu den besichtigten Projekten gehörten:
- Erweiterung der Hochschule für Agrarpädagogik (MAGK Architekten) — ein überaus bemerkenswertes Vorzeigeprojekt für Kreislauffähigkeit, Ressourceneffizienz und nachhaltige Bildungsarchitektur.
- Ilse-Wallentin-Haus der Universität Wien (SWAP Architektur) — ein etablierter Holzskelettbau, der seit Jahren erfolgreich im universitären Betrieb eingesetzt wird.
- Erweiterung der Waldorfschule Wien-Mauer (Dietrich Untertrifaller Architekten) — vorgestellt durch Michael Porath. Ein besonders bemerkenswertes Projekt durch den sensiblen Umgang mit dem Gebäude- und Baumbestand und einem präzise ausgearbeiteten Holztragwerk.
- Halle Sport & Fun, Leopoldstadt (Michael Schluder Architekten) — eine stringente und auf das Wesentliche reduzierte Holzkonstruktion, die ein überaus attraktives und niederschwelliges Sportangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner Wiens schafft.
Nachhaltige Architektur und urbane Baukultur in Wien
Die Exkursion verdeutlichte, wie vielfältig und innovativ der zeitgenössische Holzbau in Wien umgesetzt wird. Die besichtigten Projekte zeigen, wie Holz als nachhaltiger Baustoff bei großformatigen Büro- und Bildungsbauten eingesetzt werden kann und welche Rolle er in der zukünftigen Stadtentwicklung spielen kann.
Ein abschließender Besuch im Wien Museum bot einen erweiterten Blick auf die architektonische und kulturelle Entwicklung der Stadt und rundete die Exkursion ab.
Fotos: Lukas Malz, Wolfgang Huß.






