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Was für ein Zufall!

Mathematik zum Anfassen an unserer Hochschule

 
Eröffnung der Ausstellung "Was für ein Zufall!" am 12.03.2026, Foto: Johannes Christopher
26.03.2026
Technische Hochschule Augsburg

Vom 12. Bis zum 26. März wurde es an der THA ungewöhnlich lebendig: Die Wanderausstellung „Was für ein Zufall!“ des Mathematikums Gießen war zu Gast und machte Mathematik auf eine Weise erlebbar, die viele so noch nicht kannten – interaktiv, überraschend und oft auch verblüffend.

Was für ein Zufall! – Mathematik zum Anfassen an unserer Hochschule

 

An insgesamt 16 Stationen mit 26 Experimenten konnten Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden und den Zufall aus ganz unterschiedlichen Perspektiven entdecken. Ob beim klassischen Galton-Brett, beim Knacken von Codes oder beim Experiment „Rot und blau – ganz zufällig!“ – überall zeigte sich, dass der Zufall zwar unberechenbar wirkt, aber dennoch faszinierenden Regeln folgt. Auch Alltagsphänomene standen im Fokus: Warum erscheinen manche Zahlen in Zeitungen häufiger als andere? Oder wie entstehen Muster im scheinbaren Chaos? Die Ausstellung bot viele Aha-Momente und lud dazu ein, der eigenen Intuition nicht immer blind zu vertrauen.

Besonders erfreulich war das große Interesse von Schulen: Insgesamt 16 Klassen mit rund 300 Schülerinnen und Schülern aus 11 Schulen besuchten die Ausstellung. Die Jugendlichen setzten sich intensiv mit den Exponaten auseinander und nutzten die Gelegenheit, Mathematik einmal außerhalb des klassischen Unterrichts zu erleben. Ein weiteres Highlight war die begleitende Schnuppervorlesung zum Thema Maschinelles Lernen, die bei den Teilnehmenden durchweg sehr gut ankam.

Auch innerhalb der Hochschule stieß die Ausstellung auf Interesse: Drei Gruppen aus der Maschinenbau-Fakultät mit jeweils etwa 60 Studierenden nahmen teil und meldeten sehr positives Feedback zurück.

Die zwei Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, dass Mathematik weit mehr ist als Formeln und Theorie: Sie kann neugierig machen, zum Mitdenken anregen und richtig Spaß machen.

Exponat
Foto: Johannes Chrstopher
Schüler mit einem Exponat
Foto: Johannes Christopher
Schüler mit einem Exponat
Foto: Johannes Christopher