Spiele testen, Experimente machen und Roboter erleben
Kindergartenkinder besuchen die Technische Hochschule Augsburg

Hintergrund der Aktion waren Projektarbeiten der Studierenden im ersten Semester des Bachelorstudiengangs Systems Engineering. Die Aufgabe, die Prof. Constantin Wanninger, wissenschaftlicher Leiter von Digital und Regional der THA und Ansprechpartner für den Bachelorstudiengang Systems Engineering, und Stefan Lange (HEITEC AG) ihren Studierenden gestellt hatten, lautete: MINT-Spielgeräte für Kinder bis sechs Jahre entwerfen und herstellen – Gegenstände also, bei denen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik im Vordergrund stehen. Die Qualität der entstandenen Spielzeuge wurde direkt mit der Zielgruppe getestet. Studiengangskoordinatorin Melina Buchschuster organisierte für die Kinder einen Vormittag, an dem sie vier Stationen durchliefen, an denen Sie die Hochschule, die dortige Forschungsumgebung und Projekte aus dem MINT-Bereich kennenlernen und ausprobieren durften.

Zusammen mit vielen helfenden Händen aus dem Projekt Digital und Regional, der Fakultät für Informatik und der Informatikfachschaft Void besuchten die Kindergartenkinder zunächst die Ausstellung der Projektarbeiten. Dort konnte in einer Rakete das Sonnensystem erkundet werden oder an einer Zahnradwand unterschiedlich schnelle Bewegungsketten gebaut werden. Im FabLab lernten sie, wie 3D-Drucker funktionieren, und unter Anleitung von Katharina Bucher, Standortleiterin bei Digital und Regional in Nördlingen, realisierten die Kinder als Erfinder gemeinsame Lego-Projekte. Während die größeren Kinder im Robotiklabor selbst eine Drohne steuern durften, machten die kleineren kindgerechte Experimente aus dem Bereich der Physik. Zum Abschluss gingen die Kinder – wie die großen Studenten – in die Mensa zum Mittagessen, zu dem sie das Augsburger Softwareunternehmen XITASO einlud.
MINT-Förderung früh beginnen
Die MINT-Förderung von Kindern ist ein wichtiges Anliegen von Prof. Wanninger und seiner Mitarbeiterin Melina Buchschuster. „Begeisterung für MINT kann schon früh entstehen. Spielerische Zugänge ermöglichen Kindern einen natürlichen Einstieg in MINT-Themen und schaffen die Basis für nachhaltiges Interesse und spätere Vertiefung. Das ist aus meiner Sicht eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe“, betont Prof. Wanninger.


