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Konzeptathon zur Medizintechnik: Herausforderungen und Ideen gesucht
Wo stoßen Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte oder therapeutisches Personal im Arbeitsalltag auf technische Grenzen? Welche Abläufe in Kliniken könnten durch neue medizintechnische Lösungen verbessert werden? Und für welche praktischen Probleme fehlen bislang geeignete Geräte, digitale Anwendungen oder technische Verfahren? Die THA ruft medizinische Einrichtungen, Fachkräfte und Medizintechnikunternehmen dazu auf, entsprechende Herausforderungen einzureichen. Die Einreichungsfrist endet am Dienstag, 1. September 2026.
Konkrete Problemstellungen gesucht
Gesucht werden konkrete Problemstellungen aus dem klinischen, pflegerischen, diagnostischen, therapeutischen oder medizintechnischen Alltag. Eine fertige Produktidee oder technische Lösung muss noch nicht vorliegen. Entscheidend ist ein klar beschriebenes Problem, dessen Lösung einen erkennbaren Mehrwert für Patientinnen und Patienten, das medizinische Personal oder Einrichtungen des Gesundheitswesens schaffen könnte. Infrage kommen beispielsweise Herausforderungen aus den Bereichen Diagnostik, Therapie, Rehabilitation, Pflege, Patientenüberwachung, medizinische Bildgebung, Prothetik, Assistenzsysteme, Digitalisierung und klinische Arbeitsabläufe. Auch Fragestellungen zur Bedienbarkeit medizinischer Geräte, zur Entlastung des Personals, zur Patientensicherheit oder zur Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen können eingereicht werden. Eine Fachjury wählt dann die Projekte aus, die am 24. Oktober beim Konzeptathon an der Technischen Hochschule Augsburg bearbeitet werden.
Wozu dient der Konzeptathon?
Ziel des eintägigen intensiven Ideenworkshops „Konzeptathon“ ist es – ähnlich wie bei einem Hackathon – interdisziplinäre Teams aus Fachleuten, Medizinerinnen und Medizinern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierende zusammenzubringen, die innerhalb eines begrenzten Zeitraums intensiv an einer konkreten Aufgabenstellung arbeiten. Im Mittelpunkt steht jedoch nicht die sofortige Entwicklung eines fertigen Produkts, sondern die Erarbeitung eines fundierten Lösungskonzepts. Die Ergebnisse können anschließend als Grundlage für Forschungsprojekte, Kooperationen oder die Entwicklung erster Prototypen dienen. Der Konzeptathon wird durchgeführt, um alle Beteiligten miteinander zu vernetzen und dient zudem als Auftakt zur Eröffnung des neuen Bachelorstudiengangs Medizintechnik.
Einreichung der Ideen bis 1. September 2026
Die Beschreibung der Herausforderung sollte maximal zwei Seiten umfassen und folgende Punkte enthalten: Ausgangssituation, konkrete Problemstellung, betroffene Anwenderinnen und Anwender, erwarteter Nutzen einer verbesserten Lösung.
Die Vorschläge können bis Dienstag, 1. September 2026, per E-Mail an [Bitte aktivieren Sie Javascript] eingereicht werden. Eine Fachjury aus den Bereichen Medizin sowie Ingenieurwissenschaften begutachtet die Einreichungen bis zum 15. September 2026.
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Michael Zedler
Fakultät für Elektrotechnik
Telefon: +49 0821 5586-4196
Mail: [Bitte aktivieren Sie Javascript]
