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Technische Hochschule Augsburg wählt neues Vizepräsidium
„Die Technische Hochschule Augsburg hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt – in der Lehre, in der Forschung, im Transfer und in ihrer Rolle als Partnerin für Region, Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Gordon Thomas Rohrmair, Präsident der Technischen Hochschule Augsburg. „Mit dem neuen Präsidium stellen wir uns so auf, dass wir diese Entwicklung konsequent fortführen und weiter Synergien ausschöpfen: mit einer Lehre, die Menschen befähigt; mit Forschung, die wirkt; mit wissenschaftlicher Exzellenz, die Talente an die THA bindet; und mit einer Organisation, die Zusammenarbeit erleichtert und Energie für die eigentlichen Aufgaben freisetzt. Wir werden mit diesem Präsidium die THA in ihrer hervorragenden Entwicklung stärken, schärfen und innovationsfähig voranbringen.“
Prof. Dr. Frank Danzinger verantwortet für eine zweite Amtszeit das Ressort Technologie und Forschung. Es bündelt zentrale Entwicklungsfelder der THA-Forschung mit ihren fünf Technologietransferzentren sowie zahlreichen Modellfabriken und Forschungsinstituten. Unter dem Motto „THA-Forschung wirkt“ arbeitet er mit seinem Team daran, dass die Forschung der THA weiter fest in der Region verankert wird und für Gesellschaft und Wirtschaft einen Mehrwert bietet wie unter anderem in den Großforschungsprojekten zur Künstlichen Intelligenz oder zur Textilen Kreislaufwirtschaft.
Prof. Dr. habil. Eva Lermer-Spitzweg führt in ihrer zweiten Amtszeit als Vizepräsidentin das Ressort Academic Excellence weiter. Es baut auf der erfolgreichen Entwicklung der Promotionszentren DigiTech und NITRO sowie der Graduate School der THA auf und rückt den wissenschaftlichen Nachwuchs vor allem im Bereich der Promotion in den Fokus. Ziel ist es, wissenschaftliche Exzellenz an der Hochschule langfristig zu stärken, hervorragende Talente zu gewinnen und an die THA zu binden, Promotionsprozesse weiterzuentwickeln und internationale wissenschaftliche Netzwerke auszubauen.
Prof. Dr. Martina Königbauer geht in ihre erste Amtszeit als Vizepräsidentin und leitet künftig das Ressort Organizational Fitness, das sich mit Prozesskultur und -management, hauptsächlich in der akademischen Selbstverwaltung, auseinandersetzt. Das Ressort widmet sich der Frage, wie die THA als Organisation anpassungsfähig, zukunftsfähig und schlagkräftig bleibt. Im Zentrum stehen klare organisatorische Prozesse, eine wirksame Projektkultur, kontinuierliche Verbesserung und gezielte Entwicklungsvorhaben an den Schnittstellen zwischen akademischer Selbstverwaltung und Zentralen Diensten.
Prof. Dr. László Kovács geht in die vierte Amtszeit als Vizepräsident mit den Schwerpunkten Studium und Lehre. Künftig führt er das Ressort Lehre, KI und Bildungsinnovation. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung von Lehre, Lernen und Studium an der THA – auch im Hinblick auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Kovács Ressort richtet dabei den Blick auf Studieninteressierte, Studierende und Alumni und stellt die Frage, wie Bildung Menschen verändert, Orientierung gibt, dazu befähigt, eigenständig zu denken und Innovationen anzustoßen. Zugleich reflektiert es dabei die Rolle von Künstlicher Intelligenz.
Über die Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten:
Prof. Dr. Frank Danzinger
Frank Danzinger studierte Wirtschaftspädagogik und Technologiemanagement an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München. Er spezialisierte sich dort auf die Bereiche Innovationsmanagement sowie Information und Kommunikation. 2009 promovierte er sich mit einer Arbeit zum Thema „Kundeninteraktionskompetenz in Industriegütermärkten“ an der Technischen Universität München. Anschließend wechselte er als Post-Doc an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und koordinierte dort Forschungs- und Beratungsprojekte. Bevor Danzinger an der Technischen Hochschule Augsburg Professor für Digital Business wurde, verantwortete er die Abteilung Innovation und Transformation des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IIS) in Nürnberg und war stellvertretender Geschäftsführer der Arbeitsgruppe Supply Chain Services. In diesem Rahmen war er auch verantwortlich für den Aufbau und die Entwicklung des offenen Innovationslabors JOSEPHS®.
Prof. Dr. habil. Eva Lermer-Spitzweg
Eva Lermer-Spitzweg absolvierte ein Doppelstudium der Soziologie (Ludwig-Maximilians-Universität München) und der Psychologie (Universität Salzburg). Anschließend promovierte sie als Promotionsstipendiatin der Münchener Rückversicherungsgesellschaft in Psychologie an der LMU München, wo sie sich auch habilitierte. Lermer-Spitzweg war als Professorin für Wirtschaftspsychologie an verschiedenen Hochschulen tätig, bevor sie 2022 an die Technische Hochschule Augsburg wechselte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Interaktion von Mensch und Künstlicher Intelligenz, insbesondere im Gesundheitskontext sowie Positive Psychologie, Entscheidungen und Führung. Sie ist Autorin mehrerer Fachbücher zu diesen Themen.
Prof. Dr. Martina Königbauer
Martina Königbauer studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Berufsakademie Stuttgart (heute DHBW) und absolvierte später nebenberuflich den Master of Systems Engineering. Sie bearbeitete und leitete seit 2006 nationale und internationale Projekte unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen in der Industrie und im Beratungssektor. Seit 2011 lehrt Königbauer Systems Engineering, Cross-Cultural Project Management und Projektmanagement in Bachelor-, Master- und MBA-Programmen. Königbauer promovierte an der Universität Würzburg. Seit 2015 ist sie zudem als selbstständige Unternehmensberaterin, Trainerin und systemischer Business Coach tätig. 2022 kam sie als Professorin für Systematische Produktentwicklung an die THA. 2025 belegte sie beim bundesweiten Wettbewerb „Professorin und Professor des Jahres“ der UNICUM Stiftung in der Kategorie Ingenieurwissenschaften und Informatik den 2. Platz.
Prof. Dr. habil. László Kovács
Prof. Dr. László Kovács, studierte unter anderem Ethik, Theologie und Philosophie an der Esterhászy Universität Eger und an der Katholieke Universiteit Leuven (Belgien) sowie Public Health an der Bedfordshire University Luton (UK). 2006 promovierte er am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften an der Universität Tübingen zum Thema „Medizin – Macht – Metaphern“. Anschließend folgte seine Habilitation über „Lebensqualität in der Medizin“, ebenfalls an der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen. Kovács, seit 2017 Professor für Ethik und Politik an der Technischen Hochschule Augsburg, ist korrespondierendes Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben (Rom), Mitglied des externen öffentlichen Rates der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Budapest) sowie assoziiertes Mitglied des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (Tübingen).
