Nach der erfolgreichen Jungfernfahrt unseres ersten Betonkanus beginnt nun die nächste Phase unseres Projekts.
Im Wintersemester 2025/26 entstand an unserer Hochschule zunächst das Konzept NeuTHrAl. Ziel war es, ein möglichst klimaneutrales Betonkanu zu entwickeln. Durch den gezielten Einsatz von Pflanzenkohle konnten wir den CO₂-Fußabdruck des Kanus deutlich reduzieren. In Etappe 3 stellte NeuTHrAl seine Praxistauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis: Die Jungfernfahrt verlief erfolgreich und bestätigte, dass unser innovativer Ansatz funktioniert.
Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass der hohe Anteil an Pflanzenkohle nicht mit den Regularien der Betonkanu-Regatta vereinbar ist. Um die Vorgaben des Wettbewerbs einzuhalten, mussten wir daher ein zweites Kanu bauen.
Da wir mit NeuTHrAl bereits bewiesen hatten, dass unser klimafreundliches Konzept technisch umsetzbar ist, passten wir für das neue Kanu den Pflanzenkohleanteil auf das maximal zulässige Maß an. Das Ergebnis ist zwar weniger klimaneutral, erfüllt jedoch vollständig die Anforderungen des Reglements.
Passend zu diesem realistischeren Ansatz erhielt unser Wettbewerbsboot den Namen ErnsTHAft. Mit diesem Kanu gehen wir nun an den Start der Betonkanu-Regatta und freuen uns darauf, unser Projekt und unseren Teamgeist im Wettbewerb zu präsentieren.