Seitenpfad:

Die „gute“ Stube

– ein neuer Ort im Quartier

 
Architektur
©Katinka Temme
14.03.2025 - 30.09.2026

Studiengang

Architektur (B.A.)

Projektbeschreibung

Mitten in der Augsburger Innenstadt befand sich ein leerstehender Raum im Besitz der Barfüßerkirche – gelegen an einer stark frequentierten Verbindung zwischen Innenstadt und Fuggerei, täglich passiert von Touristinnen und Touristen ebenso wie von Anwohnerinnen und Anwohnern auf ihrem Arbeits- oder Einkaufsweg.

Aus diesem Raum entstand die „Stube“ des Quartiers: ein offener Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsames Lernen.

Beteiligte Personen

Prof. Katinka Temme

Konzeption und Umsetzung

 

Unter der Leitung von Professorin Katinka Temme entwickelten Studierende des Masterstudiengangs Identity Design erste Nutzungskonzepte sowie eine visuelle Identität für die Stube. Parallel dazu wurde der Raum gemeinsam mit Studierenden der Architektur baulich hergerichtet. Begleitend fanden erste Workshops und Veranstaltungen statt. In regelmäßigen Netzwerktreffen mit städtischen Kooperationspartnern wurden zudem organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen erprobt und weiterentwickelt.

Im aktuellen Sommersemester 2026 wird die Stube als „Dritter Ort“ verstetigt und von der Technischen Hochschule Augsburg aktiv als Lernraum und Real-Labor genutzt. Ein Masterstudio widmet sich der Aktivierung weiterer Leerstände im Stadtgebiet und nutzt die Stube regelmäßig als Arbeits‑, Austausch- und Präsentationsort. Ergänzend hierzu entwickelt ein interdisziplinäres Seminar Workshopformate für Studierende aller Fachrichtungen sowie für die Nachbarschaft. Ein digitaler Workshop vermittelte Jung und Alt unterschiedliche Simulations- und Darstellungsmethoden.

 
Stube

 

Bereits in der Vorweihnachtszeit wurde die Stube vielfältig bespielt: Von Workshops zur japanischen Fadenheftung über Ausstellungen zur NS‑Architektur bis hin zu Präsentationen von Erstsemesterarbeiten wie den „Lebkuchenhäusern“ und weiteren Entwurfsprojekten.

Darüber hinaus bot die Stube Studierenden die Möglichkeit, an Partizipationsprozessen und Stadtteilgesprächen – etwa im Rahmen des Innenstadtdialogs – mitzuwirken und aktiv an stadtentwicklungspolitischen Fragestellungen teilzunehmen.

Offenes Programm für die Stadtgesellschaft

 

Bereits in der Vorweihnachtszeit wurde die Stube vielfältig bespielt: Von Workshops zur japanischen Fadenheftung über Ausstellungen zur NS‑Architektur bis hin zu Präsentationen von Erstsemesterarbeiten wie den „Lebkuchenhäusern“ und weiteren Entwurfsprojekten.

Darüber hinaus bot die Stube Studierenden die Möglichkeit, an Partizipationsprozessen und Stadtteilgesprächen – etwa im Rahmen des Innenstadtdialogs – mitzuwirken und aktiv an stadtentwicklungspolitischen Fragestellungen teilzunehmen.

Auch in den kommenden Wochen finden weitere Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Aktuelle Informationen und Mitmachangebote – vom Quizabend über Public Viewing und Leseabende bis hin zu IT- und Technikworkshops – sind über Instagram unter @tha_stube sowie auf der offizielen Stube-Webseite zu finden.

 
Quizabend in der Stube
Gnerationen-Dialog
Blumen bastel Workshop
Drum Circle

Mehrwert für Hochschule und Stadt

 

Zudem wird die Stube von weiteren Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft genutzt, wodurch ein vielfältiges und offenes Programm entsteht.

Für die Hochschule bietet sich mit der Stube ein öffentlichkeitswirksames Schaufenster in zentraler Lage. Studierende erwerben hier praktische Erfahrungen in Transferprojekten und gesellschaftlicher Teilhabe und präsentieren sich als engagierte Gestalterinnen und Gestalter zukünftiger Stadtentwicklung. Gleichzeitig demonstriert der Studiengang Architektur eine nachhaltige Umnutzungsstrategie und gewinnt einen zentralen Lern‑ und Ausstellungsort im urbanen Kontext.

Ansprechpartnerin

Prof. M.Arch. Katinka Temme

Architektur und Bauwesen

Telefon: 

+49 821 5586-3111