
Workshop-Übersicht (10.11.2025 - 14.11.2025)

Im Rahmen des Workshops erarbeiteten Studierende Filme unter Einsatz von Motion-Capture-Technologien, mit dem Ziel, die Wechselwirkungen zwischen physischer Realität und digitalem Raum zu untersuchen. Der Workshop verstand Motion Capture nicht primär als technisches Werkzeug zur Animation, sondern als vermittelnde Schnittstelle, die körperliche Bewegung, räumliche Wahrnehmung und digitale Repräsentation miteinander verbindet.
Ausgehend vom physischen Raum – dem menschlichen Körper, seiner Bewegung und Interaktion – erlernten die Studierenden die Grundlagen der Bewegungserfassung und deren Übertragung in virtuelle Umgebungen. Dabei wurde Motion Capture als Prozess analysiert, der reale Handlungen in digitalen Räumen neu kontextualisiert. Der Fokus lag auf dem bewussten Umgang mit dieser Übersetzung: Welche Aspekte körperlicher Präsenz gehen verloren, welche werden transformiert oder verstärkt, und wie lassen sich diese Effekte gestalterisch nutzen?
Ziel des Workshops war es, ein vertieftes Verständnis für Motion-Capture-Technologie zu entwickeln. Die Studierenden erwarben technische Kompetenzen, um Motion Capture als gestalterisches Mittel einzusetzen.



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Stefanie Rausch | |
