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„Robotik wird in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle in der Produktion spielen“
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger informierte sich über die aktuellen F&E-Projekte des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung auszutauschen und sich ein Bild davon zu machen, wie die Produktion in Zukunft durch innovative Technologien, Robotik-Anwendungen und Automatisierungen effizienter, sicherer, nachhaltiger und zwischen Mensch und Maschine interaktiver gestaltet werden kann.
Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Robotik wird in den kommenden Jahren eine immer wichtigere Rolle in der Produktion spielen. Das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg bringt Forschung und Unternehmen zusammen, damit neue Robotik- und Automatisierungslösungen schnell ihren Weg in die industrielle Praxis finden. So entstehen Lösungen, die Prozesse effizienter machen, Beschäftigte entlasten und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen stärken.“
Auch der Veranstaltungspartner Bayern Innovativ unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit im regionalen Innovationsökosystem und dankt dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg, dass das Event in der Halle 43 der Universität Augsburg – einem europaweit einzigartigen KI-Erlebnisraum – stattfinden konnte: „Formate wie dieses leben von starken Partnerschaften und authentischen Anwendungsumgebungen. Dass wir die Veranstaltung im Umfeld des KI-Produktionsnetzwerks durchführen konnten, ermöglicht einen besonders praxisnahen Zugang zu den Themen Robotik und Automatisierung. Genau das brauchen Unternehmen für den erfolgreichen Einstieg in neue Technologien“, sagt Dr. Andreas Hackner, Leiter des Cluster Mechatronik und Automation bei Bayern Innovativ.
Halle 43: Forschung im industriellen Maßstab
Im KI-Erlebnisraum „Halle 43“ forscht die Universität Augsburg im Schulterschluss mit Unternehmen an Anlagen im industriellen Maßstab. Ein entscheidender Faktor, Forschung schnell in die Anwendung zu bringen. Die Forschenden der vier Verbundpartner des KI-Produktionsnetzwerks Augsburg stehen im engen Austausch. Im Fokus steht dabei der schnelle, effiziente und anwendungsnahe Transfer von innovativen Forschungsergebnissen in praxistaugliche Lösungen für Industrie und Handwerk. Gefördert wird das KI-Produktionsnetzwerk Augsburg im Rahmen der Hightech Agenda Bayern Plus des Freistaates Bayern.
„Forschung entfaltet ihren vollen Wert erst dann, wenn sie in der industriellen Praxis ankommt, und das möglichst schnell“, ist Prof. Dr. Markus Sause überzeugt. Er ist Direktor des Centre for Future Production an der Universität Augsburg, welches die Aktivitäten der Universität im KI-Produktionsnetzwerk koordiniert. Dr. Juliane Gottmann, wissenschaftliche Geschäftsführerin des CFP, ergänzt: „Unser Anspruch ist es, Technologien wie KI nicht nur im Labor zu entwickeln, sondern im Produktionsmaßstab erlebbar und anwendbar zu machen. Genau hier entsteht der entscheidende Mehrwert für Unternehmen und den Wirtschaftsstandort“.
Forschende des KI-Produktionsnetzwerks Augsburgs gestalten Bayerns KI-Transformation aktiv mit
„Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre digitalen Fähigkeiten zu stärken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hierzu entwickelt die Technische Hochschule Augsburg gemeinsam mit Unternehmenspartnern innovative Lösungen im KI-Produktionsnetzwerk Augsburg. Unser Ziel dabei ist, Bayerns KI-Transformation aktiv mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Björn Häckel, Leiter des KI-Produktionsnetzwerks der Technischen Hochschule Augsburg.
„Das Fraunhofer IGCV schafft mit dem KI-Produktionsnetzwerk Augsburg die Grundlage für eine zukunftsfähige, hochflexible und ressourceneffiziente Produktion. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie bringen wir Daten, Prozesse und Künstliche Intelligenz zusammen, um innovative Fertigungstechnologien schnell in die industrielle Anwendung zu überführen“, sagt Prof. Dr. Rüdiger Daub, Leiter des Fraunhofer IGCV.
„Ganz nach unserem Institutsmotto ‘Wir machen es leichter‘ unterstützen wir die Industrie, Fertigungstechnologien für den Leichtbau weiterzuentwickeln und in die Produktion zu transferieren. Leicht bedeutet dabei auch, Robotik für jeden zugänglich zu machen – durch die Nutzung von KI-Technologien “, sagt Dr.-Ing. Lars Larsen, Leiter des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg.
Impressionen von der Veranstaltung












Weitere Informationen
Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung vom 28.06.2026
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