
Projektbeschreibung
Im Kanuslalom entscheiden oft Bruchteile von Sekunden über Sieg oder Niederlage. Gleichzeitig ist die Bewertung durch Torrichter anspruchsvoll, da Berührungen von Torstangen visuell und in Echtzeit erkannt werden müssen.
Da bereits kleinste Kontakte mit den Torstäben zu Strafsekunden führen, sind Fehlentscheidungen oder Uneindeutigkeiten ein bekanntes Problem im Wettkampfbetrieb.
Das Projekt Smartpole setzt genau hier an und entwickelt ein intelligentes Sensorsystem, das Berührungen von Torstangen automatisch und objektiv erkennt.
Ziel des Projekts
Ziel des Projekts ist es, die Entscheidungsfindung im Kanuslalom durch technische Unterstützung zu verbessern.
Das System soll:
- Berührungen zuverlässig erkennen
- subjektive Fehlentscheidungen reduzieren
- eine Echtzeit-Auswertung ermöglichen
Langfristig kann Smartpole dazu beitragen, den Sport fairer und transparenter zu gestalten.
Umsetzung / System
Das entwickelte System integriert eine kompakte Sensoreinheit direkt in die Torstangen.
Diese besteht aus:
- einem Mikrocontroller (z. B. ESP32)
- einer Inertialmesseinheit (IMU) zur Bewegungserfassung
Sobald eine Bewegung erkannt wird, analysiert ein eingebettetes Machine-Learning-Modell die Daten direkt auf dem Sensor und entscheidet, ob es sich um eine relevante Berührung handelt.
Wird eine Berührung detektiert, sendet das System ein Signal mit Zeitstempel in Echtzeit an einen Server, wo die Informationen unmittelbar ausgewertet werden können.
Das System wurde bereits unter realen Wettkampfbedingungen getestet, wobei die Sensordaten mit den Entscheidungen von Torrichtern verglichen wurden.
Betreuende:
Telefon: | +49 821 5586-3512 |
Telefon: | +49 821 5586-3050 |
Studierende:
Van Phuc Nguyen
Amir Haziq Bin Ahmad Faiz
David Häckel
Farhan Riftantya
Muhamad Munir Dylan bin Syahrizan Winardy
Externe Betreuer:
- Thomas Schmidt (Kanu Schwaben)
- Maximilian Asam (Xitaso)
