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Junior Corporate Design Preis: Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler für „Wuppertal schwebt“ ausgezeichnet

Zwei weitere Nominierungen für THA-Teams

 
Zum zweiten Mal in Folge geht der Grand Prix des Junior Corporate Design Preises an Studierende der THA.
28.07.2026
Eschborn

Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler, Studentinnen im Bachelorstudiengang Kommunikationsdesign der Fakultät für Gestaltung der Technischen Hochschule Augsburg (THA), haben für ihre Arbeit „Wuppertal schwebt“ den Junior Corporate Design Preis („Grand Prix“) erhalten. „Wuppertal schwebt“ ist ein (fiktives) Rebranding der Wuppertaler Stadtwerke und des ÖPNV und entstand als Semesterarbeit im Designprojekt „Traffic Jam“ unter Leitung von Prof. Kai Bergmann.

 

Der Junior Corporate Design Preis wird von einer Jury als Sonderpreis des Corporate Design Preises vergeben und richtet sich gezielt an Studierende, Absolvierende und Berufseinsteigerinnen und -einsteiger. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und zeichnet seit 18 Jahren Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, Semesterarbeiten und Projekte aus, die Corporate Design Launches oder Re-Designs zum Thema haben oder sich mit wesentlichen Elementen innerhalb eines Corporate Designs befassen. Darüber hinaus kann die Jury für herausragende Arbeiten Auszeichungen und Nominierungen aussprechen. Bereits im vergangenen Jahr hatten mit Josuha Fritsch und Amelie Kallup zwei THA-Studierende den Grand Prix gewonnen – damals für das Projekt „Fore“, mit dem die beiden dem Golfsport ein neues Gesicht gaben. Zudem war Fritsch für sein Projekt „Gutty“ nominiert worden. Beide Arbeiten wurden ebenfalls in Lehrveranstaltungen bei Prof. Kai Bergmann erarbeitet.

„Wuppertal schwebt“

 

Im Mittelpunkt des Designprojekts „Wuppertal schwebt“ stand die Frage, wie sich ein neues Selbstbewusstsein und lokale Identität stärken und auf einen gesamten Verkehrsverbund übertragen lassen. Die Wuppertaler Schwebebahn präge laut der Projektgruppe seit 125 Jahren die Stadt Wuppertal, stehe für Mut, Ingenieurskunst und Leichtigkeit. Gleichzeitig kämpfe die Stadt mit einem Imageproblem und dem Eindruck von Stillstand. Der Ruf der grauen Stadt und das fehlende Selbstbewusstsein führten dazu, dass Potenziale ungenutzt blieben.

Das Schweben bildet den Kerngedanken des von den Studentinnen entwickelten Rebrandings. Aus den „Wuppertaler Stadtwerken“ wird das „Schwebewerk Wuppertal“. Das zurückhaltende Erscheinungsbild der „Wuppertaler Stadtwerke“ wird neu gedacht. Die Schwebebahn bewegt sich über Wupper, Straßen und Dächer hinweg und eröffnet die Idee einer Stadt auf mehreren Ebenen.

Das „Schwebewerk Wuppertal“ gliedert sich in drei Bereiche: Wasser, Verkehr und Elektrizität. Alle drei Bereiche tragen dazu bei, dass der Alltag in Wuppertal reibungslos funktioniert. Diese Sektoren sowie die Ebenen der Stadt finden sich im neuen Erscheinungsbild wieder. Das markante Gerüst der Schwebebahn wird rot eingefärbt, um die enorme technische Leistung hervorzuheben. Das Rot wird zum visuellen Leitfaden des gesamten Rebrandings und zieht sich durch Stadtbild und Gestaltung.

Für das Projekt haben Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler bereits vor wenigen Monaten eine Auszeichnung beim Talent Wettbewerb des Art Directors Club in der Kategorie Brand Identity/Brand Design erhalten.

Abbildung "Wuppertal schwebt"
Einblick in das Projekt „Wuppertal schwebt“: Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler haben ein (fiktives) Rebranding der Wuppertaler Stadtwerke und des ÖPNV entwickelt.
(Grafik: Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler)

„Nominees 2026“: Zwei weitere Nominierungen für THA-Studierende

 

Neben den Preisträgerinnen Sophie Lochbihler, Tabea Schlothauer und Lena Winterholler waren zwei weitere Studierendenteams der THA für den Award nominiert: Jonathan Stiber, Stella Gayde und Angelina Ongert für ihr Projekt KVIKK und Luisa Huber und Hannah Illgner für ihr Projekt ADEA. Beide Corporate-Design-Arbeiten entstanden ebenfalls im Designprojekt „Traffic Jam“ unter Leitung von Prof. Kai Bergmann.

 

Jonathan Stiber, Stella Gayde und Angelina Ongert haben sich mit Neugestaltung der Markenidentität des Nahverkehrssystems in Tromsø (Norwegen) auseinandergesetzt.

Visual Kvikk
 

Luisa Huber und Hannah Illgner haben in ihrem Projekt ADEA Maßnahmen entwickelt und gestalterisch umgesetzt, um für FLINTA (Frauen, Lesben, Inter, Nicht-binäre, Trans* und Agender Personen) mehr Sicherheit im öffentlichen Raum zu schaffen. Dazu haben die beiden Studentinnen ein (fiktives) Netzwerk für mehr Sicherheit auf dem Nachhauseweg für Frauen* im ÖPNV geschaffen – durch Kooperationen mit Städten und Verkehrsbetrieben, Share-Mobility und einer Service-App.

Abbildung ADEA

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