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Masterstudiengänge Identity Design und Transformation Design: Bewerbungsphase startet am 5. März

Studieninteressierte können sich bis zum 15. April bewerben

 
Foto: Daniel Fürst, hoch3media
27.02.2026

An der Fakultät für Gestaltung der Technischen Hochschule Augsburg (THA) startet die Bewerbungsphase für die Masterstudiengänge Identity Design (M.A.) und Transformation Design (M.A.). Studieninteressierte, die zum Wintersemester 2026/2027 ein Studium in einem der beiden Studiengänge aufnehmen möchten, können vom 5. März bis zum 15. April 2026 ihre Bewerbungsunterlagen einreichen. Zu den Studiengängen werden Online-Infoveranstaltungen am 6. März um 13.00 Uhr (Transformation Design) und am 19. März um 18.00 Uhr (Identity Design) angeboten.

 

Die Bewerbungsverfahren beider Masterstudiengänge sind mehrstufig gegliedert: In einem ersten Schritt müssen die Bewerberinnen und Bewerber die erforderlichen Unterlagen und Arbeitsproben vom 5. März bis zum 15. April 2026 über eine Online-Plattform einreichen. Anschließend erfolgt eine Vorauswahl der Bewerberinnen und Bewerber durch ein Prüfungskollegium. Geeignete Kandidatinnen und Kandidaten erhalten dann eine Einladung zu einem Kolloquium (Transformation Design) bzw. zu einem Auswahlgespräch, bei dem sie eine Konzeptidee zu einer vorab gestellten Aufgabe präsentieren (Identity Design).

Die Bewerbungsfrist der beiden Studiengänge weicht ab von den Fristen der anderen Masterstudiengänge der THA, die ebenfalls zum Wintersemester starten. Für diese beginnt die Bewerbungsphase – ebenso wie für die Bachelorstudiengänge – in diesem Jahr am 30. April 2026.

Über den Masterstudiengang Identity Design (M.A.)

 

Der Studiengang ist auf drei Semester angelegt und vermittelt den Studierenden die notwendigen Kompetenzen, um als Kommunikationsdesignerinnen und -designer einen wichtigen Beitrag zu gelingender, identitätsstiftender Kommunikation zu leisten. Er ist der einzige Masterstudiengang in Deutschland, der eine vertiefte, im Kommunikationsdesign angesiedelte, Auseinandersetzung mit dem Thema Identität ermöglicht.

Im ersten Semester des Studienprogramms steht die Sensibilisierung für verschiedenste Ausdrucks- und Erscheinungsformen kollektiver Identität im Mittelpunkt. Feldstudien eröffnen Einblicke in verschiedene Soziotope. Ein Leitthema ermöglicht im ersten Studiensemester eine modulübergreifende Fokussierung. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen im zweiten Semester in selbst initiierte, von Dozentenseite angebotene oder mit externen Partnerinnen und Partnern kooperativ durchgeführte Projekte ein, die darauf abzielen, identitätsstiftende Designprozesse in wirtschaftlichen, politischen oder sozial-gesellschaftlichen Kontexten neu zu denken und erproben zu können. In den drei Kernmodulen sowie dem Theoriemodul werden projektbegleitend zusätzliche Inhalte praktisch und theoretisch vermittelt. Das Studium schließt mit einer Masterarbeit aus dem Themenkomplex des Studiengangs ab.

Berufliche Perspektive

Die Absolventinnen und Absolventen sind nach dem Studium qualifiziert, Unternehmen, Organisationen oder Institutionen bei der Entwicklung und Durchführung identitätsrelevanter Kommunikationsmaßnahmen zu beraten und praktisch zu unterstützen. Sie finden berufliche Perspektiven als Expertinnen und Experten der Kreativwirtschaft in interdisziplinären Gestaltungsbüros oder Corporate-Branding-Agenturen, als Kommunikationsprofis in Unternehmen und Nichtregierungs­organisationen sowie als Begleiterinnen und Begleiter von Entwicklungs- und Beteiligungsprozessen in Institutionen des öffentlichen Lebens und Gemeinwesens – in Kunst und Kultur, Politik oder Verwaltung.

Qualifikationsvoraussetzungen

Qualifikationsvoraussetzung für den Masterstudiengang ist ein an einer staatlich anerkannten Hochschule in den Studienfächern „Kommunikationsdesign“, „Visuelle Kommunikation“ oder verwandten Fachgebieten mit gestalterischer Orientierung abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 210 Creditpoints. Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit fachfremden Abschlüssen können bei einschlägiger Berufserfahrung im Bereich des Kommunikationsdesigns auf Beschluss der Prüfungskommission ebenfalls zugelassen werden. Gleiches gilt für Bewerberinnen und Bewerber, die zwar einen Abschluss mit weniger als 210 Creditpoints, aber mindestens 180 Creditpoints erworben haben. Sie können die Differenz zu den erforderlichen 210 Creditpoints innerhalb des ersten Studienjahres durch Nachqualifikation nachholen.

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Studienzugangsberechtigung im Ausland erworben haben, müssen diese von Uni-Assist durch eine Vorprüfungsdokumentation anerkennen lassen. Zudem benötigen sie einen Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse.

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Über den Studiengang Transformation Design (M.A.)

 

Der dreisemestrige Masterstudiengang Transformation Design befähigt Studierende, als Designerinnen und Designer gesellschaftlich relevante Themen eigenständig zu identifizieren, zu reflektieren und zu artikulieren. Ziel ist es, die Studierenden zu motivieren, innovative Lösungen für gesellschaftliche Transformationsprozesse zu konzipieren, gestalterisch umzusetzen und zu kommunizieren.

Der Studiengang besteht aus drei Modulkomplexen. In „Methods & Tools“ eignen sich die Studierenden ein grundlegendes Methodengerüst sowohl in praktisch­experimentellen Workshops als auch in theoretischen Fächern an. Die Kernlehrveranstaltungen in „Design & Transformation“ sind praktisch­gestalterische Projektseminare, deren wechselnde Themen in flankierenden Theoriemodulen und Experience Labs vertieft werden. In „Research & Supervision“ stehen die einzelnen Masterprojekte der Studierenden im Vordergrund, deren Themen sie sich im ersten Semester erarbeiten und das zur Masterarbeit im dritten Semester führt bzw. führen kann.

Berufliche Perspektiven

Absolventinnen und Absolventen eröffnen sich nicht nur Tätigkeiten in klassischen Designbereichen, sondern auch in neuen Berufsfeldern, wie zum Beispiel im Prozess­ und Innovationsmanagement oder in der Gestaltung von Transformationsprozessen in NGOs, Beratungsfirmen oder im öffentlichen Dienst, in gemeinwohlorientierten Unternehmen sowie in Corporate­-Social-Responsibility-­ und Nachhaltigkeitsabteilungen in Unternehmen. Auch eine akademische Laufbahn steht den Absolventinnen und Absolventen offen.

Qualifikationsvoraussetzungen

Bewerben können sich Studieninteressierte, die an einer staatlich anerkannten Hochschule ein Hochschulstudium mit mindestens 210 Creditpoints in designorientierten, medienbezogenen oder künstlerischen Studiengängen abgeschlossen haben.

Bewerberinnen und Bewerber, die einen Abschluss mit weniger als 210, aber mindestens 180 Creditpoints erworben haben, können zum Verfahren zur Feststellung der studiengangspezifischen Eignung zugelassen werden. Nach bestandenem Verfahren haben sie die Differenz zu den erforderlichen 210 Creditpoints innerhalb des ersten Jahres nach der Immatrikulation ihres Masterstudiums durch Nachqualifikation zu erwerben.

Studieninteressierte, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen den zertifizierten Nachweis einer Sprachprüfung mit dem Sprachniveau A2 vorweisen, um zugelassen und immatrikuliert werden zu können.

Hochschulabsolventinnen und -absolventen mit fachfremden Abschlüssen können auf Beschluss der Prüfungskommission ebenfalls zugelassen werden.

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